NeuLand – Garten findet Stadt

Während meines Besuchs im Kölner Neuland letzten Sommer lief auch ein Filmteam herum, so dass ich in diesem gelungenen Portrait dieses wegweisenden Gemeinschaftsgartens auch kurz auftauche ;-)

Solarbäckerei auf Haiti

Auf Haiti sind 98 Prozent der Wälder bereits abgeholzt. Da ist der Solarbackofen von GoSol ein Segen.
Hier noch ein Bericht in der Solothurner Zeitung über GoSol.

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Dipl.-Ing. agr. Kerstin Lüchow
Ein Herz für den Naturgarten

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Wer einen Garten anlegen möchte, der ihm möglichst wenig Arbeit bei der regelmäßigen Pflege macht, den er ausser am Anfang nie gießen muss, in den er keine chemisch-synthetischen Dünger und keine Gifte schütten möchte, und der alle vier Wochen sein Gesicht geändert hat, weil wieder ganz andere Pflanzen blühen, der ist ein Kandidat für einen Naturgarten.
Einige dieser Menschen, die sich solcher Gärten schon lange erfreuen, haben vor 25 Jahren den Naturgarten e.V. gegründet und sich im Januar in Düsseldorf zu ihren jährlichen Naturgartentagen getroffen.
Ich hatte mich dort mit der Gärtnerin und Gartenbauingenieurin Kerstin Lüchow verabredet, die sowohl im Vorstand des Vereins als auch in der Geschäftsstelle mitarbeitet.
In unserem Gespräch erschien sie mir wie ein wandelndes Lexikon in Sachen Naturgarten und ist ganz klar mit ihrem Herzblut bei der Sache, was jedem deutlich wird, der ihr zuhört.
Wir erfahren u.a. auch, dass man mit den passenden Maßnahmen vielen der 560 Wildbienenarten in Deutschland ein Refugium bieten kann, dass viele Wildblumensaatmischungen ungeeignet sind und auch nicht jedes Buch, dass “Naturgarten” im Titel trägt, wirklich Naturgartenwissen vermittelt.
Auch bei den immer beliebteren Insektenhotels wird in der Regel viel falsch gemacht. Es gibt also noch sehr viel neu zu lernen, und der Naturgarten e.V. ist dafür die erste Adresse.

Solargeburtstag an der Algarve

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Celestino Ruivo aus Faro hat mir ein paar Fotos von seiner Geburtstagsfeier zur Verfügung gestellt, die ich veröffentlichen darf. Wenn ich das so sehe, frage ich mich wirklich, was ich hier in diesem grauen Düsseldorf eigentlich noch mache ;-)

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150 SunPod-Interview
Dr. agr. Christine Rüther – SoLawi Kassel

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Hier geht’s zum Interview

Die UNO und die FAO haben das Jahr 2015 zum “Internationalen Jahr der Bodens” erklärt, und wir werden uns in diesem Jahr mit unseren Interviews immer wieder darauf beziehen.
Während die industrielle Landwirtschaft die Böden immer mehr zerstört und vergiftet, bietet allein die kleinbäuerliche Landwirtschaft die Gewähr, unsere Ernährungsgrundlage dauerhaft zu schützen und zu pflegen.

Wie so etwas praktisch gelingt, hat mir vergangene Woche die promovierte Agraringenieurin Christine Rüther erzählt. Sie arbeitet seit rund sechs Jahren bei der SoLawi (= “solidarische Landwirtschaft”) Kassel mit. In zwei Bioland-zertifizierten Gärtnereien in Escherode und in Niederkaufungen wird für über 200 Menschen nachhaltig Gemüse angebaut, wobei in Escherode drei Thüringer Kaltblutpferde den Pflug und den Anhänger ziehen, eine Arbeitsweise, die im Unterschied zu Traktoren den Boden schont.

Unser Interview ergänzt sehr schön unsere SunPod-Ausgabe 114 mit Wolfgang Stränz, der damals den Buschberghof vorgestellt hatte, und wenn man sich beide Episoden anhört, bekommt man ein gutes Gefühl für das Gemeinsame und das jeweils Spezifische dieser beiden SoLawis.

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Alles Gute für 2015!


Mehr Infos gibt’s beim Zentrum für Politische Schönheit (ZPS)

degrowth-Leipzig-Nachlese:
Die Naturblindheit überwinden: Auf dem Weg zu einer Ökologischen Ökonomik


Quelle: www.kontext-tv.de
Dort gibt es auch das Transskript dieses Interviews mit dem spanischen Ökonomen Joan Martinez-Alier

Genialer Fahrradanhänger

Mehr dazu hier: www.carlacargo.de

Erdmandel (Cyperus esculentus), die zweite

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Inzwischen habe ich auch die Erdmandeln von Arche Noah geerntet. Die aus der IPK-Linie sind etwas süßer, dafür sind diese hier im Schnitt etwas größer und ergeben in der Summe etwa doppelt soviel Masse, bei einem ähnlich großen Grasbüschel. Ich werde beide Linien weiter anbauen.
Zum Größenvergleich hatte ich ein 2-Cent-Stück neben die Erdmandeln gelegt.
Und hier sieht man, dass die einzelnen Samen gerade in der Mitte unter dem Gras dicht an dicht liegen. Die fast schwarze Erde stammt noch aus dem Blumentöpfchen von Arche Noah:

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Erdmandel (Cyperus esculentus)

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Diese Woche habe ich damit begonnen, die Erdmandeln zu ernten. Da ich weiss, dass sie bei Wühlmäusen sehr begehrt sind, hatte ich sie in großen Blumentöpfen gezogen und nicht im Beet. Auf dem Foto sieht man gut den Wurzelballen in der Form des umgebenden Topfes.
Es war eine etwas mühselige Arbeit, bei Temperaturen rund um den Gefrierpunkt die kleinen Mandeln aus der Erde herauszupulen, aber es hat sich gelohnt.
Zu Hause habe ich sie gewaschen und gewogen: 69 g, insgesamt ca. 120 Stück. Vor ein paar Jahren hatte ich mit 6 Erdmandeln vom IPK angefangen.
Ich habe nun noch einen weiteren Topf zu beernten, der im Mai mit einem Pflänzchen von Arche Noah begonnen hatte, und bin nun gespannt, wie sich der Geschmack und die Erträge unterscheiden.

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