Rückblick Saatgutfestival Düsseldorf 2018

Pilzanbau im Garten

Letzte Woche kam das Paket mit der Pilzbrut von www.glueckspilze.at aus Innsbruck. Viermal drei Liter mit von Myzel durchwachsenem Sägemehl: Austernseitling, Kräuterseitling, Klapperschwamm und Shiitake.

Ich habe in knapp einen Meter lange Baumstammabschnitte mehrere Kerben gesägt und mit verstärktem Klebeband wieder verschlossen.

In dieses Klebeband habe ich ein Loch geschnitten und mit Hilfe eines Esslöffels das Brutmaterial eingefüllt.

Zum Schluss habe ich mit dem Löffelstiel die Sägespäne fest gedrückt, die Kerbe bis zum Rand aufgefüllt und mit einem weiteren Klebestreifen wieder verschlossen.

Nun lagern die Stämme für etwa ein Jahr und werden von den Pilzen durchwachsen.

Interview mit der Ethnologin Dr. Ute Eickelkamp

Ute Eickelkamp stammt aus Recklinghausen, lebt aber schon seit 1989 in Australien. Bei einem ihrere gelegentlichen Besuche in der alten Heimat hatte ich die Gelegenheit, ihren Betrachtungen zu Gemeinsamkeiten zwischen den Menschen an der Emscher und im Herzen Australiens zu lauschen und war so begeistert, dass ich allen anderen, die mögen, hier die Gelegenheit geben möchte, ebenfalls zuzuhören: Interview mit Dr. Ute Eickelkamp

Ferienworkshop in Düsseldorf

Gestern habe ich im Düsseldorfer KiND VAMV Düsseldorf e.V. mit 24 Grundschulkindern und 7 Erwachsenen insgesamt sieben Trichterkocher gebaut. Hier einige Impressionen:

Trichterkocher in Dortmund

Gestern war ich in der Werkhalle im Union Gewerbehof, wo die Urbanisten das „You Do-Festival der urbanen Produktion 2018“ ausrichten.
Vermutlich war es der Kälte geschuldet, dass ich nur drei Teilnehmer*innen hatte, die aber sehr engagiert bei der Sache waren, zwei studieren Nachhaltigkeitswissenschaft und einer Maschinenbau.

216 SunPod-Interview: Neha Mehta, Kinjal Pandya – Cakes and Solar Cooking – Change Makers in Rural India

Letzte Woche bin ich aus Faro zurückgekommen, wo wir die zweite CONSOLFOOD-Konferenz über solarthermische Lebensmittelverarbeitung durchgeführt haben, und in den kommenden Wochen werde ich mehrere Interviews veröffentlichen, die ich dort aufzeichnen durfte.

Heute möchte ich mit zwei außergewöhnlichen jungen Frauen aus Indien den Anfang machen, die durch die Pratika im Rahmen ihres Universitätsstudiums in sozialer Entwicklung und Organisationsmanagement ihre Begabung für die Unterstützung von Menschen in den Dörfern Indiens entdeckt haben.
Neha Mehta und Kinjal Pandya erfahren in vielen Gesprächen mit den Menschen in den Dörfern, wo der Schuh am meisten drückt und schaffen Abhilfe. Das können gesundheitliche Schwierigkeiten sein oder solche mit Hygiene oder Abfallbeseitigung wie in ihrem aktuellen Projekt in einem Reservat für Tiger.
Ausserdem erfahren wir, wie sie Solarkocher und Solartrockner kennengelernt und in den Dörfern eingeführt haben, und nebenbei hören wir einige vertraute Namen von Solarkocherpionieren, die uns schon früher ihre Geschichte erzählt haben. Außerhalb des Interviews haben mir Neha und Kinjal übrigens ganz beiläufig erzählt, dass sie neben ihrer Muttersprache Gujarati auch noch Hindi, englisch, Pandjabi und ein paar andere Regionalsprachen Indiens beherrschen, die sie immer lernen, wenn ein neues Projekt das erforderlich macht.
Das Gespräch haben wir auf englisch geführt.

Erste Impressionen der CONSOLFOOD 2018 in Faro

Zwei Jahre nach der erforlreichen CONSOLFOOD-Konferenz in Faro haben wir uns entschlossen, eine Folgekonferenz auszurichten. Hier ein Blick über den Innenhof der Univerität der Algarve in Faro, wo zahlreiche Kocher das Essen für die knapp 100 Anwesenden gekocht haben. Der Ton, der die ganze Zeit zu hören ist, stammt von Jürgen Kleinwächters Solarorgel, die wir am Ende dieses kurzen Clips sehen.

Der Saatzieher – Altes Wissen, neue Landwirtschaft

Schöner Workshop mit Transition Neuss

Katja von der Neusser Transition Town-Initiative hatte in ihren Garten eingeladen, und gemeinsam haben wir fünf neue Trichterkochern das Licht der Welt erblicken lassen.

Wie immer ging im Team alles leichter, auch, den Kleister zu verteilen.

Noch zusammennähen, dann sind die Kocher fertig. Der Regen hat freundlicherweise gewartet, bis wir fertig waren.

Noch mehr Trichterkocher für Stoppenberg

Heute war ich ein weiteres Mal in Essen in der Sekundarschule Am Stoppenberg und habe mit zwei achten Klassen acht und sechs Trichterkocher gebaut. Es ging genauso zügig wie beim ersten Mal.