Stimmen des Wandels:
Jürgen Osterlänger, Emskirchen

Jürgen Osterlänger, Emskirchen im Wandel

Von der Leipziger degrowth-Konferenz habe ich noch eine zweite Stimme des Wandels mitgebracht, nämlich die von Jürgen Osterlänger aus Emskirchen in Mittelfranken. Jürgen ist einer der Pioniere der deutschen Transition Town-Bewegung und erzählt uns die Geschichte von Emskirchen im Wandel (mp3, 13 Minuten).

Stimmen des Wandels:
Ulrike und Oliver Arendt, Leipzig

Ulrike-Oliver-Julia

Ulrike und Oliver Arendt waren meine Gastgeber während der degrowth-Konferenz, und zugleich sind die beiden Gründungsmitglieder von “Leipzig im Wandel”. In unserem Interview erzählen sie die Geschichte der Leipziger Initiative (mp3, ca. 15 Minuten).

Fresnellinse mit Spiegel kombiniert

Hier der Artikel dazu, inclusive Überlegungen zu Winkeln und Abmessungen.

140 SunPod-Interview Johannes Heimrath
Oya, degrowth und die Enkeltauglichkeit

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Das alle zwei Monate erscheinende Magazin Oya habe ich zum ersten Mal auf der Transitionkonferenz 2010 in Hannover in Händen gehalten, und es erschien mir damals als Sammelbecken all’ der Ideen und Strömungen, die auch in der Transitionbewegung zueinander gefunden haben.
Ich zitiere mal, wie die Zeitschrift sich selbst sieht:
“Oya interessiert sich für Projekte, die mit offenem Geist Neuland erschließen, statt an Patentrezepten oder Ideologien festzuhalten. Die Zeitschrift lässt Menschen und Initiativen selbst zu Wort kommen und lädt mutige Denkerinnen und Denker ein, ihre Visionen einer lebensfördernden Kultur zu Papier zu bringen. So möchte sie Menschen ermutigen, selbst der Wandel zu sein, den sie in der Welt sehen möchten.”

Johannes Heimrath ist Oyas Herausgeber, und ich traf ihn vergangenen Freitag auf der degrowth-Konferenz in Leipzig.
In dieser SunPod-Ausgabe schildert er uns die Entstehungsgeschichte des Magazins, aber auch die Oya-Prinzipien – wie beispielsweise die Enkeltauglichkeit der vorgestellten Projekte, um uns dann im zweiten Teil an seinen ersten Eindrücken von der degrowth-Konferenz teilhaben zu lassen.
Und seine sich daran anschließenden Gedanken haben mir persönlich sehr geholfen, die Flut von Eindrücken von dieser Konferenz ein wenig zu ordnen

Geröstete Brennnessel-Samen

Jetzt ist gerade wieder die passende Jahreszeit

139 SunPod_Interview Dirk Kerstan – NeuLand

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Letzten Mittwoch habe ich das Gemeinschaftsgartenprojekt NeuLand in Köln besucht, und Dirk Kerstan, der Gartenkoordinator von Neuland e.V., hat mich herumgeführt und mir anschließend die Geschichte der ersten drei Jahre dieses äußerst vielgestaltigen und in vielerlei Hinsicht bunten Gartens erzählt.

In diesem Gespräch erfahren wir, dass der Einsatz für eine gute Sache durch zahlreiche sog. “Zufälle” belohnt wurde, wodurch immer wieder zum richtigen Zeitpunkt rettende Hilfe quasi aus dem Nichts auftauchte. (Und wir lernen daraus, dass es immer eine Alternative gibt, auch wenn uns phantasielose Politikerinnen eines Schlechteren belehren wollen.) Der Kölner Neulandgarten ist ein Paradebeispiel dafür, wie einfach und lohnend es ist, sich als BürgerIn selbst zu ermächtigen und die Gestaltung der eigenen Umgebung selbst in die Hand zu nehmen.

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Sechs neue Trichterkocher in Düsseldorf

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Der Siegeszug der Solarkocher ist nicht mehr aufzuhalten, auch durch einen verregneten Sommer nicht :-)

Heute habe ich für Mitglieder unseres Vereins “Gute Nachbarschaft e.V.” in D-Flingern einen Solarkocherworkshop veranstaltet, bei dem zwei Männer und vier Frauen im Teamwork Trichterkocher gebaut haben.

Ich hatte Einmachgläser und hitzefeste Sprühfarbe mitgebracht, so dass wir gleich die Gläser als Kochgefäße präparieren konnten.

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Wassermusik: Sevenfold

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Meinen Besuch in der Silvio-Gesell-Tagungsstätte in der vorigen Woche habe ich unter anderem zu mehreren Klangaufnahmen an der siebenstufigen Flowform-Kaskade, die Peter Müller dort vor einiger Zeit installiert hat, genutzt.

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Die “Sevenfold” wurde von Hansjörg Palm, einem Schüler des englischen Künstlers und Flowformerfinders John Wilkes, vor rund 10 Jahren erschaffen und besteht aus einem Quellstein und sieben verschiedenen Doppelschalen, die an einem Berghang untereinander angebracht sind, und in denen das Wasser jeweils in Form einer liegenden Acht schwingt. Ich habe mein Aufnahmegerät eine Viertelstunde lang langsam in kurzem Abstand über dem Wasser mehrmals die gesamte Kaskade entlang bewegt. Die unterschiedlichen Klänge und auch sehr unterschiedlichen Lautstärken der verschiedenen Elemente kommen gut zum Ausdruck.
Auf der Bank daneben zu sitzen und dem Plätschern zu lauschen ist schon allein eine Reise nach Wuppertal wert :-)

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Und hier kannst Du der Stimme des Wassers lauschen.

Trichterkocher beim WFLB-Sommercamp 2014

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Beim Sommercamp in der Wuppertaler Freilichtbühne habe ich am Donnerstag einen Solarkocherworkshop geleitet, bei dem sechs TeilnehmerInnen aus vier Ländern (CH, D, E, NL) gemeinsam drei Trichterkocher gebaut haben :-)

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Das WDR-Fernsehen war auch da:

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Die faszinierende Welt der “Maker”

Gestern lernte ich meinen ersten “Maker” kennen, der sich Thymark nennt. Maker sind technisch versierte Menschen, die der Menschheit äußerst kostengünstig bis gratis komplexe Technik zur Verfügung stellen, für die man bei einem herkömmlichen Hersteller unter Umstände Tausende Euros ausgeben müsste. Die Bauteile zum Kompostschredder in obigem Video kann man sich selbst ausdrucken, wenn man denn einen 3D-Drucker zur Verfügung hat. Thymark hat die dafür nötigen Dateien gratis zur Verfügung gestellt. Seine Website: filamaker.eu.
Wer – wie ich bis gestern – noch nie etwas von der “Maker”-Bewegung gehört hat, kann sich hier weitere Infos holen: makerfaire.com und wikipedia
Ähnlichkeiten mit der Open Source Ecology sind unverkennbar.