Genialer Fahrradanhänger

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Erdmandel (Cyperus esculentus), die zweite

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Inzwischen habe ich auch die Erdmandeln von Arche Noah geerntet. Die aus der IPK-Linie sind etwas süßer, dafür sind diese hier im Schnitt etwas größer und ergeben in der Summe etwa doppelt soviel Masse, bei einem ähnlich großen Grasbüschel. Ich werde beide Linien weiter anbauen.
Zum Größenvergleich hatte ich ein 2-Cent-Stück neben die Erdmandeln gelegt.
Und hier sieht man, dass die einzelnen Samen gerade in der Mitte unter dem Gras dicht an dicht liegen. Die fast schwarze Erde stammt noch aus dem Blumentöpfchen von Arche Noah:

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Erdmandel (Cyperus esculentus)

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Diese Woche habe ich damit begonnen, die Erdmandeln zu ernten. Da ich weiss, dass sie bei Wühlmäusen sehr begehrt sind, hatte ich sie in großen Blumentöpfen gezogen und nicht im Beet. Auf dem Foto sieht man gut den Wurzelballen in der Form des umgebenden Topfes.
Es war eine etwas mühselige Arbeit, bei Temperaturen rund um den Gefrierpunkt die kleinen Mandeln aus der Erde herauszupulen, aber es hat sich gelohnt.
Zu Hause habe ich sie gewaschen und gewogen: 69 g, insgesamt ca. 120 Stück. Vor ein paar Jahren hatte ich mit 6 Erdmandeln vom IPK angefangen.
Ich habe nun noch einen weiteren Topf zu beernten, der im Mai mit einem Pflänzchen von Arche Noah begonnen hatte, und bin nun gespannt, wie sich der Geschmack und die Erträge unterscheiden.

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146 SunPod-Interview Jan Bade – Obstbaumkunde, Sortenerhalt und sensible Birnen

Jan Bade

Es gibt Tausende Obstbaumsorten, und die Aufgabe der Pomologie – der Obstbaumkunde – ist es, diese zu bestimmen, die Bäume zu pflegen und die Sorten zu erhalten.

Jan Bade aus Niederkaufungen bei Kassel ist einer der ganz wenigen hauptberuflichen Pomologen in Deutschland, und er hat mir einen Einblick in sein umfangreiches Wissen gewährt.

In diesem Beitrag bekommen wir eine erste Ahnung von dem gewaltigen Umfang dieser faszinierenden Erfahrungswissenschaft, die nirgendwo als Fach gelehrt, sondern deren Inhalt ausschließlich von anderen “Euphorikern” persönlich weitergegeben wird.

So geht es beispielsweise um Verwendungszwecke und Farbvarianten, um die Detektivarbeit beim Aufspüren vermeintlich verlorener oder der Bestimmung gefundener Sorten, um die Aromavielfalt der Birnen und um die von Jan Bade mit begründete Datenbank zum Erhalt der Obstsortenvielfalt.

Hier geht’s zum Interview

Stimmen des Wandels:
Steffi Welke, Kaufungen gestaltet Zukunft

Steffi Welke

Ich war vor Kurzem in Sachen Lazola-Solarkocher in der Kommune Niederkaufungen, und dort erzählte mir Steffi Welke, wie sie 2009 gemeinsam mit anderen die dortige Transition-Initiative “Kaufungen gestaltet Zukunft” gegründet hat und was seitdem geschah: mp3, ca. 16 Min.

Vorankündigung: Solarkochertagung 2015

141015_Scheffler

Die nächste Solarkochertagung findet in einem halben Jahr in Altötting statt. Die gesamte deutschsprachige Solarkochergemeinde wallfahrt in die deutsche Solarkocherhauptstadt in Oberbayern, so wie beim letzten Mal auch Wolfgang Scheffler, den wir auf dem Foto bei seinem Vortrag sehen.

21. Internationale Solarkochertagung
25./26.April 2015
an den Beruflichen Schulen Altötting

Mehr dazu in der
Jahresinfo 2014 der EG Solar incl. Einladung zur Tagung (pdf, 676 KB)
Und hier der Flyer der EG Solar (pdf, 618 KB)

Herzlichen Dank an Stephan Zech, der uns die beiden pdfs vorab zur Verfügung gestellt hat :-)

Hans Michlbauer, Imma und Dieter Seifert

Schinkenwurzel

141013_Nachtkerzenrosette

Das Ökotop im Allgemeinen und mein Garten im Speziellen bieten zahllosen Nachtkerzen (Oenothera biennis) eine Heimat, und nachdem ich schon öfters davon gelesen hatte, dass man die Wurzeln als Gemüse kochen kann, habe ich es einfach mal ausprobiert.
Nachtkerzen sind zweijährig und bilden im ersten Jahr eine Blattrosette. Diese habe ich ausgegraben und zumindest in einigen Fällen auch hinreichend dicke Wurzeln darunter gefunden.
Die Wurzeln habe ich mit der gleichnamigen Bürste abgeschrubbt, in mundgerechte Stücke geschnitten und in Salzwasser in etwa 20 Minuten gar gekocht. Danach habe ich sie in Butter geschwenkt und zu Buchweizen gegessen. Der Geschmack war so überraschend gut, enfernt an Schwarzwurzel erinnernd (aber bei der Verarbeitung angenehmer, es geht auch ohne Handschuhe), dass ich nächstes Jahr gezielt eine Reihe aussäen werde.

Der Name soll daher kommen, dass sich die Wurzel beim Kochen rot verfärbt. Das hat sie bei mir nicht getan, aber schon manche frische Wurzel hat zumindest teilweise eine rote Schale.

141013_Schinkenwurzeln

Ein Solarkocher für nur drei Euro

Stadtspiegel Essen

Der Essener Stadtspiegel berichtet heute über unseren Trichterkocherworkshop im Siepentalgarten.
Der Text ist fast korrekt, bis auf die Tatsache, dass ich vor sechs Jahren damit begonnen habe, die Kocher zu bauen und SolarGourmet zu starten und mit den Workshops 2 Jahre später begonnen habe ;-)

Hier der Scan als pdf: stadtspiegel_141008 (138 KB)

Herbsttauschbörse der BGA

Tauschbörse in Radevormwald

Gestern habe ich in Radevormwald die Herbsttauschbörse der Bergischen Gartenarche besucht. Bei strahlendem Sonnenschein haben viele GartenfreundInnen ihre Pflanzen auf den Vorplatz der Carl-Diem-Grundschule getragen, um sie und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Es trifft sich dort eine verschworene Gemeinschaft, und es ist schön, jedesmal einige inzwischen Bekannte wiederzusehen.
Mein Garten freut sich nun auch auf neue Gesellschaft. So habe ich beispielsweise die bizarre Morgensternsegge mitgebracht, Kugeldistel, Vexiernelke und Nachtviolen. Nachdem ich in den letzten Jahren viel Essbares in den Garten gebracht habe, schenke ich nun den Zierpflanzen mehr Aufmerksamkeit.

Tauschbörse in Radevormwald

Baukurs für Solarkocher