Rote-Bete-Suppe aus dem Trichterkocher

Heute schien wieder den ganzen Tag die Sonne, so dass ich einen ersten Kochversuch im Trichterkocher starten konnte.

Zutaten:
2 rote Bete, geraffelt
ein halber Apfel, in kleine Stücke geschnitten
1 Zwiebel, klein gewürfelt
2 Lorbeerblätter
Gemüsebrühe
3 EL Ahornsirup
1 EL Essig

Zusammen ergab das eine Masse von 890 g, was sich hinterher als zuviel herausgestellt hat. Die Hälfte wäre wohl besser gewesen.

Nach ca. 1 Stunde zeigte das Thermometer 100°C. Diese Temperatur hielt sich für ca. 3 Stunden. Danach stand die Sonne zu niedrig, so dass der Rand des Trichterkochers seinen Schatten ins Innere warf und die Temperatur auf ca. 50°C abfiel.

Die Rote-Bete- und Zwiebelstückchen waren noch ziemlich fest, zwar nicht mehr ganz roh, aber auch noch nicht gar, so dass ich die Suppe auf dem Herd zu Ende kochen musste.

Bei den herrschenden Verhältnissen war die Menge des Kochgutes einfach zu gross. Immerhin ist es Anfang März und die Aussentemperatur erreichte maximal 9°C.

Die Chilisaison ist eröffnet

Vor ca.  einer Woche habe ich an einem der passenden Aussaattage wie jedes Jahr meine Tomaten- und Chilisamen ausgesäht, diesmal in ein Substrat aus Kokosnüssen, das durch die Vermeidung von Torf hilft, die Hochmoore zu erhalten. Inzwischen haben die ersten kleinen Pflänzchen das Licht der Welt erblickt. Obiges Foto zeigt die Keimblätter von Criolla Sella, einer orange-gelben Chilisorte von bezauberndem Duft, die ich schon seit ein paar Jahren anbaue. Die Töpfchen mit den kleinen Pflanzen stehen auf der Fensterbank und kommen ab Mitte Mai auf den Balkon bzw. in den Garten.

70° im Würfelkocher

Der strahlend blaue Himmel der letzten Tage motivierte mich am Sonntag, meinen 30-cm-Würfelkocher ein erstes Mal in diesem Jahr zu testen. Das Backofen-Thermometer auf dem Deckel des schwarzen Einmachglases stieg bis knapp über 70°C, das Wasser im Glas wurde 68°C heiss. Ich konnte das Glas ohne Topflappen nicht mehr anfassen. Die Aussentemperatur betrug rund 5°C.

Man sieht auf dem obigen Foto den Versuchsaufbau: der Kocher besteht aus einem halben Würfel aus Pappkarton, Kantenlänge 30 cm, mit Rettungsdecke beklebt. Das Kochgefäß ist ein 1-l-Weckglas, das ich mit schwarzem Ofenlack eingesprüht habe. Das Glas ist mit einem Gummiring, einem durchsichtigem Glasdeckel und einer Drahtspange verschlossen. Es steht auf mehreren Korken als Untersetzer innerhalb einer transparenten zugebundenen Plastiktüte, einem hitzebeständigen Bratschlauch, als Treibhaus.

Solarenergie für Afrika:
Konferenz 2010 in Düsseldorf

Gestern nahm ich an einem Vorbereitungstreffen zu o.g. Konferenz teil:

Anfang September 2010 will Dialog International e.V. gemeinsam mit Lernen-Helfen-Leben e.V. erneut eine Konferenz zum Thema “Solarenergie für Afrika” ausrichten. Diese soll jedoch nicht einfach nur eine Wiederholung der ersten Konferenz von 2003 sein. Ziel ist festzustellen, welche Entwicklungen seitdem stattgefunden haben und ob sich die Erwartungen erfüllt haben.

Die Solarkochschule wird sich als Aussteller beteiligen.

Cooling Down im Friedrich-Ebert-Gymnasium Bonn

Gestern testeten rund 80 Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe des Friedrich-Ebert-Gymnasiums in Bonn das Weltklimaspiel “Cooling Down“, das Dr. Otto Ulrich, Vereinsmitglied in der Solarkochschule, entwickelt hatte. Gleichzeitig bauten wir mit einigen dieser Schüler/innen insgesamt ein Dutzend Trichterkocher.
Draussen: Schnee und beissende Kälte – drinnen: Vorbereitung auf sonnigere Zeiten.

Weltklimaspiel

Solar kochen macht Schule

Heute wurde vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung online im “Magazin zur Entwicklungspolitik” Nr. 82 ein Artikel veröffentlicht, den ich letzte Woche geschrieben habe, um darin die Arbeit unserer Solarkochschule vorzustellen. Es gibt im Magazin einige interessante Beiträge verschiedener Autoren rund um das Schwerpunktthema “Haushaltsenergie im Brennpunkt”.

Der Winter fordert seinen Tribut

Gestern war ich im Garten und musste leider zur Kenntnis nehmen, dass die Kaninchen einen Teil unserer Johannisbeersträucher angenagt hatten. Heute habe ich gleich im Baumarkt Kaninchendrahtzaun besorgt und die Sträucher damit eingefasst, um zu retten, was zu retten ist.

Heckenschnitt im Schnee

Der Winter ist im Ökotop Heerdt die Zeit des Heckenschnitts, und so haben wir am letzten Hand-und-Spann-Tag am Samstag unter anderem am Rundling 6 einige Weiden “auf den Stock gesetzt”, also bis auf kniehohe Stümpfe zurückgestutzt. Tapfer gingen wir an’s Werk und auch die Kälte von rund -10°C morgens um 10 Uhr konnte uns nicht davon abhalten. Die Weiden halten das locker aus.
Zwischendurch gab es wie immer ein leckeres Mittagessen: