Beinwellwurzeln

Beinwellwurzeln

Gestern habe ich mein Beinwellbeet (Symphytum officinale) verlegt. In nur wenigen Jahren hatte sich dort eine gewaltige Wurzelmasse gebildet.
Die Pflanzen werden künftig helfen, einen Hang zu befestigen und mit ihrer Blütenpracht den Tisch für Bienen und andere Insekten reich decken.

Topinambur-Schwemme

Topinambur

Heute habe ich die letzte Topinamburpflanze ausgegraben, die zugleich die größte im Garten gewesen war. Die Vorgängerpflanze, von der ich eine Knolle eingepflanzt hatte, hatte letztes Jahr einen 10-l-Eimer mit leckeren Knollen gefüllt. Dieses Jahr kam ich mit einem Eimer nicht mehr aus, es waren etwa anderthalb. Die Pflanze hatte zwei Stengel ausgebildet, jeweils etwa 3 m hoch. Ich schätze, dass ich 8 kg erstklassiger Knollen von dieser einen Pflanze geerntet habe.

Woher kommt die Ertragssteigerung von rund 50%?
Die einzige Veränderung gegenüber dem Vorjahr, die mir bewusst ist, besteht darin, dass die diesjährige Pflanze über 100mal beim Agnihotra “zugeschaut” hat :-)

122_SunPod_Interview: Peter Müller – Flowforms

Peter Müller

Selten bilden Schönheit und praktischer Nutzen eine so vollendete Einheit wie bei den häufig als Kaskaden angeordneten Wasserskulpturen, die wir unter der Bezeichnung Flowforms kennen. Dabei fliesst das Wasser gemäß seiner eigenen Natur über speziell geformte schalenförmige Treppenstufen und bildet dabei zahllose Wirbel und Schleifen. Das sieht nicht nur schön aus, sondern findet auch zahlreiche praktische Anwendungen, beispielsweise in biologischen Kläranlagen oder zur Aufbereitung von Wasser zum Backen besonders leckerer Biobrote.
Vorige Woche habe ich mich in Dortmund mit Peter Müller, dem erfahrensten Flowformbauer Deutschlands getroffen, und er nimmt uns in diesem Gespräch mit in diese ganz eigene Wasserwunderwelt.

Oca (Oxalis tuberosa)

Oca

Heute sah ich, dass einige Knollen meiner Ocapflanze, die ich im Mai letzten Jahres vom Rotholzer Jungpflanzenmarkt in Tirol mitgebracht hatte, teilweise aus der Erde herausschauten. Irgendwo hatte ich gelesen, dass man sie nicht schon zum Ende der ersten Saison, sondern erst ein Jahr später ernten soll.
Nachdem ich das Foto im Kasten hatte, habe ich die leuchtend roten Knollen mit etwas Erde zugedeckt.

Agnihotrasalbe für Aststümpfe

Agnihotrasalbe

Nachdem ich nun schon seit über einem halben Jahr mit Agnihotra im Garten experimentiere, habe ich heute eine Schnittwunde eines Baumes, von dem ich einen Ast abgesägt habe, mit einer Salbe aus etwa gleichen Volumenteilen Agnihotraasche und Ghee eingestrichen.
Theoretisch soll die Baumwunde dadurch gut heilen.

118_SunPod_Interview:
Rainer Konietzny – Passivhaus

Rainer Konietzny

Rainer Konietzny ist die treibende Kraft in der Energiegruppe unserer Düsseldorfer Transition-Initiative. Er hat im letzten Herbst das erste private Passivhaus in Düsseldorf bezogen und führt uns in diesem Interview in die komplexe Thematik rund um Passivhäuser ein. Dabei erfahren wir beispielsweise auch etwas über die Bedeutung der Innenseiten von Aussenwänden oder den Unterschied zwischen gemessener und gefühlter Temperatur

Teelichtkocher

140128 Teelichtkocher

Gestern habe ich im Garten endlich einen Wasserkocher ausprobieren können, der auch dann funktioniert, wenn die Sonne nicht scheint. Er wird betrieben mit einem speziellen Teelicht mit besonders großer Flamme. Ich habe etwa eine Dreiviertelstunde gebraucht, um ca. 350 ml Wasser auf geschätzte 90°C zu erhitzen. Bei Aussentemperaturen kurz über dem Gefrierpunkt hatte ich keine Lust zu warten, bis das Wasser sprudelt, aber der Erfinder, Hartmut Ehmler, den wir schon durch seinen phantastischen Lightoven kennen, versicherte mir, dass das Wasser letztlich siedet. Der Tee hat jedenfalls geschmeckt :-)

Der Alubehälter fasst etwas mehr als 500 ml Wasser.
Wer sich für das Teil interessiert, mag über Hartmuts Website mit ihm Kontakt aufnehmen.

Der Kocher funktioniert übrigens nur draussen. In der Wohnung ist die Kerzenflamme immer nach kurzer Zeit erloschen. Offenbar ist etwas Luftbewegung nötig, damit das CO2 entweichen kann.

Logbuch: Solidarische Landwirtschaft

solawi

Jeder, dem der Film Die Strategie der krummen Gurken zugesagt hat, findet unter www.gartencoop.org/tunsel/radio laufende Ergänzungen zur Entwicklung der Freiburger GartenCoop, aber inzwischen auch über die gesamte CSA-Szene nebst verwandten Themenfeldern. Einmal im Monat gibt es eine ca. einstündige Sendung.
Und jeder, der schon an einer SoLawi beteiligt ist oder plant, eine zu starten, findet dort eine Fülle von Anregungen, so dass man nicht immer wieder das Rad neu erfinden muss.
Nächste Sendung: Dienstag, 28. Januar 2014 – 16:00 Uhr, Livestream: https://rdl.de/sendung/logbuch-solawi
Man kann die Sendungen dort auch als Podcast abonnieren.

115_SunPod Rückblick und Ausblick: Michael

140105_Michael

Heute und nächste Woche werden zur Abwechslung die Macher von SunPod selbst interviewt.
Nach dreieinhalb Jahren und passend zum Jahreswechsel schauen wir zurück und auch nach vorn. Ich habe mich in meinem Freundeskreis umgeschaut, wen ich mir denn als Gesprächspartnerin wünsche, und ich freue mich, dass Jeannette aus Essen Lust und Zeit hatte, sich mit mir in der letzten Dezemberwoche zusammenzusetzen und durch ihre Fragen diese Episode wesentlich mitzugestalten. So ist eine Zwischenbilanz entstanden, die helfen mag, die vorhandenen Interviews etwas besser einzuordnen.

Obiges Foto ist 2013 bei einem Workshop in Bielefeld entstanden und ich fand es auf meiner Festplatte. Leider weiss ich nicht, wer es aufgenommen hat. Wenn der Fotograf das hier liest, möge er sich bitte mit mir in Verbindung setzen, und ich nenne gerne seinen Namen :-)

114_SunPod_Interview: Wolfgang Stränz
Buschberghof / solidarische Landwirtschaft

Wolfgang Stäenz

Die solidarische Landwirtschaft hat sich zum Ziel gesetzt, die bäuerliche Landwirtschaft zu erhalten bzw. wiederherzustellen und sie (im Unterschied zur zerstörerischen Industrielandwirtschaft) so zu betreiben, “wie sie betrieben werden muss”.

Die Geschichte der solidarischen Landwirtschaft in Deutschland begann 1988 in Fuhlenhagen bei Hamburg.
Wolfgang Stränz war dort 25 Jahre lang Schatzmeister der “Wirtschaftsgemeinschaft Buschberghof”, und nachdem er letzte Woche auf dem ersten “Regionaltag Solidarische Landwirtschaft” in Düsseldorf einen Vortrag gehalten hatte, hat er uns seine Zeit für dieses Interview geschenkt.

Wir lernen heute die Geschichte dieses zukunftsweisenden Projekts kennen, in dem Landwirtschaft in Freiheit ohne ökonomischen Zwang praktiziert wird, und verstehen, warum diese neue Form des Miteinanders von Erzeugern und Verbrauchern regen Zulauf erfährt.

Inzwischen gibt es nämlich 43 SoLaWi-Betriebe in Deutschland und ungefähr noch einmal so viele Initiativen, die in den Startlöchern stehen. Diese haben sich zum Netzwerk solidarische Landwirtschaft zusammengeschlossen, das wir ebenfalls gleich kennenlernen werden.

In den USA gibt es übrigens schon rund 1500 und in Frankreich gar 2000 solcher Gruppen. Das zeigt uns, welches Potential in dieser Form der verantwortungsvollen Landwirtschaft steckt.