Wassermusik: Sevenfold

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Meinen Besuch in der Silvio-Gesell-Tagungsstätte in der vorigen Woche habe ich unter anderem zu mehreren Klangaufnahmen an der siebenstufigen Flowform-Kaskade, die Peter Müller dort vor einiger Zeit installiert hat, genutzt.

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Die „Sevenfold“ wurde von Hansjörg Palm, einem Schüler des englischen Künstlers und Flowformerfinders John Wilkes, vor rund 10 Jahren erschaffen und besteht aus einem Quellstein und sieben verschiedenen Doppelschalen, die an einem Berghang untereinander angebracht sind, und in denen das Wasser jeweils in Form einer liegenden Acht schwingt. Ich habe mein Aufnahmegerät eine Viertelstunde lang langsam in kurzem Abstand über dem Wasser mehrmals die gesamte Kaskade entlang bewegt. Die unterschiedlichen Klänge und auch sehr unterschiedlichen Lautstärken der verschiedenen Elemente kommen gut zum Ausdruck.
Auf der Bank daneben zu sitzen und dem Plätschern zu lauschen ist schon allein eine Reise nach Wuppertal wert 🙂

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Und hier kannst Du der Stimme des Wassers lauschen.

136_SunPod_Interview: Dr. Eric Martinot
REN21 Renewables Global Futures Report 2013

Dr. Eric Martinot

Dr. Eric Martinot hat zwei Jahre lang 150 kluge Menschen mit unterschiedlichstem Hintergrund dazu interviewt, wie sie sich die Entwicklung der erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2050 vorstellen, ausserdem hat er zahlreiche Studien zum gleichen Thema ausgewertet und daraus als Essenz den “Renewables Global Futures Report” geschrieben und Anfang 2013 veröffentlicht.

Dr. Martinot lebt eigentlich in Tokio, hat aber zum Glück für mich und uns letzte Woche im Wuppertal Institut einen Vortrag gehalten und sich dankenswerterweise im Anschluss daran die Zeit genommen, uns sehr ausführlich seine Sicht der Dinge zu erläutern.

Hier geht’s zum Interview, (englisch, 48 Minuten)

SunPod-Interview: Anni Roolf – Jellyweek

Anni

Anni Roolf lernte ich im Januar 2012 im Coworking Space in Wuppertal kennen. Sie ist die Erfinderin und Organisatorin der weltweiten Jellyweek, wobei man wissen sollte, dass eine Jelly eine Coworking-Session ist, quasi ein Mini-Barcamp. Alles klar? Anni bringt Licht in dieses Anglizismen-Dunkel, in dem es um eine Form der Arbeit von morgen geht, um Vernetzung und Offenheit, um Kreativität und neue Medien. Dies ist sicher eine der anstrengenderen Episoden, aber ich finde, es lohnt sich 🙂

Hier geht’s zum Interview

Es co-workt überall

GeKu-Haus

Bis vor kurzem hatte ich noch nie etwas von „Coworking Spaces“ gehört, und nun habe ich innerhalb der letzten zehn Tage drei verschiedene kennengelernt.
Am 18.1. ging es los mit dem Coworking Space GarageBilk, wo ich den Seminarraum für meinen Infoabend zur Transition Town Düsseldorf angemietet hatte.
Dann war ich am 21.1. im Wuppertaler Coworkingspace UTOPIASTADT, wo innerhalb der Worldwide #Jellyweek 2012 der „Essbare Stadt – Coworking Tag“ stattfand.
Und vorgestern war ich bei der Eröffnung des Essener GeKu-Hauses, und dort gibt es im 5. Stock eine ganze Etage für’s Panorama-Coworking. Dort gibt es für die Kreativen auch eine Dachterrasse mit einer Telefonzelle, von der aus man mit Blick über die Dächer Essens telefonieren kann, siehe obiges Foto.
So, jetzt könnt Ihr googeln, um diesen Text zu verstehen 😉

Wem gehört die Stadt?

Börse

Gestern gab es eine Vortragsveranstaltung in der börse Wuppertal. Christa Müller von anstiftung & ertomis aus München und Gerd Wessling von TT Bielefeld stellten „Urban Gardening“ und die Transition Town Bewegung vor. Hinterher saßen wir noch gemütlich zusammen. Die NANK-Leute, die ich schon vor ein paar Wochen bei der Einweihung des Wandelgartens im Luisenviertel in Wuppertal kennengelernt hatte, waren auch da. Und Vertreter von TT Wuppertal und TT Korschenbroich. Ein gelungener Abend 🙂