Beiträge mit dem Tag ‘Chili’

Rocoto, Lemon Drop usw.

24. April 2011

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Die Chili-Samen vom IPK sind alle gut aufgegangen. Oben sehen wir „Capsicum pubescens Ruiz & Pav.“, IPK-Nr. CAP 357, eine Rocoto-Sorte aus Peru.
Aber auch die eigene Nachzucht funktioniert: die Lemon Drops ziehe ich schon seit ein paar Jahren nach, eine typisch ertragreiche Capsicum baccatum. Und da diese Art hier so gut und kräftig gedeiht, habe ich noch ein paar weitere Sorten davon ausgesät: Ají Escabeche, Bishops Crown und Criolla Sella.

Lemon Drops

Wunder auf der Fensterbank

30. März 2011

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Chilipflanze heute morgen beim täglichen Sonnengesang 🙂

Die Chiliaussaat geht weiter

27. Februar 2011

Es macht Spaß, den Chilis beim Wachsen zuzuschauen! Heute hat die schon einmal portraitierte Baccatum aus Indonesien ihre Keimblätter entfaltet, und einige weitere Pflänzchen verschiedener Sorten haben sich nun ebenfalls gezeigt.
Da heute wieder ein Fruchttag ist, habe ich die restlichen Chilisamen in die Erde gelegt. Ich hatte noch jede Menge Sorten, teilweise aus eigener Ernte aus den letzten Jahren, teilweise aus Bulgarien mitgebracht, teilweise über Mopeppers gekauft oder auch geschenkt bekommen. Das macht zusammen 30 Sorten, mit so schönen Namen wie Bih Jolokia, Scotch Bonnet Big Sun, Fatalii (tatsächlich mit ii am Ende) oder Sibirischer Hauspaprika 🙂
Dort hatte ich auch die „Erdkirsche Tante Molly’S“, Physalis pruinosa, bestellt und heute ausgesät, die angeblich schneller reift als die Andenbeere, Physalis peruviana, die es vor ein paar Jahren auf meinem Balkon nicht bis zur Reife geschafft hatte.
Und dann habe ich noch Tomaten ausgesät, die ich aus Bulgarien mitgebracht hatte: Houmsted, Lycopersicon esculentum, домати Хоумстед
Wenn ich der Google-Übersetzung trauen darf, kann ich mit 800 g schweren Fleischtomaten rechnen. Zumindest werden sie unter bulgarischen Verhältnissen so schwer.

The Winner Is: Capsicum baccatum Jacq.

25. Februar 2011

Tja, wer hätte das gedacht? 😉

Alle Jahre wieder bin ich gespannt, welche Chilisorte als erste auf meiner Fensterbank das Licht der Welt erblickt. In diesem Jahr ist es eine Sorte aus Indonesien, die ich vom IPK Gatersleben unter der Nummer CAP 1498 zugeschickt bekommen habe.

Fruchttage

20. Februar 2011

Am Freitag war laut Aussaatkalender ein Fruchttag, so dass ich die Saison mit der Aussaat von diversen Chilisamen im Minitreibhaus mit Kokosfasertürmchen eröffnet habe.

In den Startlöchern

15. Februar 2011

Nach zwei schönen Monaten in Ostfriesland bin ich inzwischen wieder zurück in Düsseldorf, wo auch schon meine Samenbestellung vom IPK Gatersleben eingetroffen war. Am Do/Fr ist es laut Ausaatkalender günstig, meine Chilisamen auszusäen. Ich will in dieser Saison einfach mal ausprobieren, ob die Beachtung der Ausaattermine nach Maria Thun die Ergebnisse verbessert. Die Frau hat sich ja jahrzehntelang mit den Mondeinflüssen auf Pflanzen und Umwelt befasst und viele Menschen inspiriert.

Die Chilisaison ist eröffnet

9. März 2010

Vor ca.  einer Woche habe ich an einem der passenden Aussaattage wie jedes Jahr meine Tomaten- und Chilisamen ausgesäht, diesmal in ein Substrat aus Kokosnüssen, das durch die Vermeidung von Torf hilft, die Hochmoore zu erhalten. Inzwischen haben die ersten kleinen Pflänzchen das Licht der Welt erblickt. Obiges Foto zeigt die Keimblätter von Criolla Sella, einer orange-gelben Chilisorte von bezauberndem Duft, die ich schon seit ein paar Jahren anbaue. Die Töpfchen mit den kleinen Pflanzen stehen auf der Fensterbank und kommen ab Mitte Mai auf den Balkon bzw. in den Garten.

Chili-Gurken-Chutney

16. Juli 2009

Heute habe ich das Verfahren, das ich an den letzten Tagen für die Heisswasserherstellung (Spitze: 90°C) angewandt habe, nämlich den Sonnensegelkocher mit transparenter Kunststofffolie komplett abzudecken, auf das Kochen angewandt. Ich habe ein Rezept, das ich kürzlich zunächst konventionell, also auf dem Herd, ausprobiert hatte, nach meinem Geschmack abgewandelt und im schwarzen Emailtopf im Solarkocher zubereitet. Der Topf stand von 14 bis 18 Uhr im Kocher, ohne dass ich diesen der Sonne nachgeführt hätte. Nach etwa 30 Minuten konnte ich 85°C ablesen, und am Ende, als ich wieder nach Hause kam und neugierig auf das Ergebnis war, zeigte das Thermometer im Kocher immer noch 70°C. Das Chili-Gurken-Chutney ist köstlich geworden, und ich ließ es mir zu frisch geräucherter Forelle auf Fladenbrot schmecken  🙂

Das Rezept:

400 g frische Gewürzgurken
100 g Schalotten
100 ml weisser Balsamicoessig
100 g Zucker
1 TL Salz
1 EL Senfkörner
ein Stück, ca. 4 cm lang, frischer Ingwer, geraspelt
3 getrocknete Chocolate Habaneros (Chilis), in Streifen geschnitten
1/4 Bund Dill, gewiegt

Die Gurken werden geschält, der Länge nach halbiert, mit einem Löffel ausgekratzt und in Scheiben geschnitten. Alle Zutaten kommen gemeinsam in den Kochtopf, werden gut umgerührt und dann in den Solarkocher gestellt.

Dass die Garzeit ca. 4 Stunden betrug, war eher zufällig, weil ich einfach nach dieser Zeit wieder zu Hause war. Möglicherweise war das Chutney auch schon früher gar. Jedenfalls sind die Gurkenstücke immer noch schön knackig.

Die Stärke dieses Kochertyps ist ganz klar, dass ich ihn stundenlang unbeaufsichtigt lassen kann, und dass es wegen des flachen Bodens einfach ist, auch zwei Töpfe nebeneinander zu stellen. Ich hatte nämlich in einem zweiten Kochtopf Wasser heiss gemacht, mit dem ich mir dann Tee aufgebrüht habe. Das untere Bild zeigt den Aufbau.

Pak Choi

28. September 2008

Mein Bio-Bauer auf dem Wochenmarkt hatte gestern Pak Choi im Angebot, den ich bisher nur von Fotos kannte. Und weil heute zur Abwechslung den ganzen Tag die Sonne schien, war das die Gelegenheit, den Trichterkocher zu entstauben. Die Spitzentemperatur betrug heute im Kocher 110°C.

Vom Pak Choi habe ich drei Blätter abgebrochen, gewaschen und kleingeschnitten und mit
Sesamöl
1 Zwiebel
frischem Ingwer
1 Schote Fresno Fluo = roter Chili, fein gehackt
etwas Sojasauce
vermischt und für ca. 4 Stunden in den Kocher gestellt.
Dazu könnte ich mir Reis oder einfach eine Scheibe frisches Brot vorstellen. Klein gewürfelter marinierter Tofu dürfte auch damit harmonieren. Köstlich.

Es ist nun schon deutlich spürbar, dass die Sonne nicht mehr so hoch über den Horizont steigt und weniger Kraft hat.

Für eine Handvoll Criolla …

9. September 2008

… Sella. Die Chilis heissen so: Criolla Sella. Ich habe daraus eine ziemlich scharfe Sauce gekocht:

gelbe Chilis, Menge nach Schärfebedarf, hier: Criolla Sella
1 Mango, kleingeschnitten
Saft von 2 Limetten
1 TL Ingwerpulver
1 TL Kurkuma
5 TL Zucker
1 Schluck Apfelessig

Ich habe dann alles gemeinsam püriert und für ein paar Stunden in den Segelkocher gestellt. Die Sonne war ja ausnahmsweise mal wieder zu sehen. Schmeckt sehr speziell, und ist wegen der für meinen Geschmack extremen Schärfe äußerst sparsam im Einsatz, z.B. auf Käse.
Ich hatte letztens eine ähnliche Sauce gekocht, mangels Sonnenschein konventionell auf dem Herd. Die schmeckt noch besser, mit Ananas statt Mango.