Beiträge mit dem Tag ‘Solarzentrum MV’

077_SunPod-Interview: Prof. Niko Paech – Postwachstumsökonomie

12. August 2012

Prof. Niko Paech

Letzten Montag sprach ich im Solarzentrum MV mit Prof. Niko Paech, der dort einen Vortrag über “Die Rolle der Solarenergie in der Postwachstumsökonomie” gehalten hatte. Ich wollte von ihm wissen, wie er auf seinen sehr speziellen Weg als Wirtschaftswissenschaftler gekommen ist, warum er die Transition Town-Bewegung so vehement unterstützt und was er von Regionalwährungen und Commons hält, und in unserem Gespräch lässt er uns an seinen Gedanken zu diesen und anderen Themen teilhaben.

15. Solarkonferenz in Wietow

11. August 2012

Solarkonferenz

Die 15. Solarkonferenz im Solarzentrum MV in Wietow war wieder sehr inspirierend. Die Redner kamen u.a. aus Indien und der Ukraine, das Programm umfasste ein Spektrum von der Photovoltaik in Russland und Kasachstan über die Rolle der Solarenergie in der Postwachstumsökonomie bis zu Warmwasser-Langzeitspeichern und Lernerfahrungen beim Bau eines Strohballen-Lehm-Ferienhauses. Wegen des schönen Wetters konnte die Mittagspause draussen hinter’m Zentrum stattfinden. Der Zeitplan war dicht wie immer, die Vorträge anregend wie immer 🙂

Konferenz im Solarzentrum

19. Mai 2012

Solarkocherkonferenz

Unsere gestrige Solarkocherkonferenz war für mich ein absolutes Highlight! Eine kleine feine Runde von Experten nahm die Vorträge zum Anlass zu intensiven Gesprächen 🙂

Hartmut Ehmler präsentierte gestern zum ersten Mal seinen leistungsstarken Lightoven einem Fachpublikum:

Hartmut Ehmler

Und Deepak Gadhia, der Erbauer der größten Solarküche der Welt, probierte eines der Elektroautos des Solarzentrums aus:

DeepakGadhia

SunPod-Interview: Preben Maegaard

21. August 2011

Preben Maegaard mit Dr. Brigitte Schmidt vom Solarzentrum MV

Preben Maegaard traf ich am 8. August 2011 auf der 14. Solarkonferenz im Solarzentrum Mecklenburg-Vorpommern.
Auf dem Foto sehen wir ihn im Gespräch mit Frau Dr. Brigitte Schmidt vom Solarzentrum.

Der dänische Windenergiepionier, den viele aus dem Film “Die 4. Revolution” kennen, ist der Direktor des “Nordisk Folkecenter” für erneuerbare Energien in Jütland und Vizepräsident von EUROSOLAR, er war der Gründungspräsident der World Wind Energy Association, hat viele Regierungen beraten und ist für sein umfangreiches Lebenswerk mit zahlreichen Ehrungen ausgezeichnet worden.
Und er hat einem kleinen PodCast seine Zeit geschenkt, um uns alle an seinen Erfahrungen teilhaben zu lassen 🙂

Hier geht’s zum Interview mit Preben Maegaard.

Internationale Solarfood-Konferenz SOL-DRY-1

14. Mai 2010

Am 21.5.2010 findet im Solarzentrum MV eine internationale Konferenz über Trocknen und Kochen mit Sonnenlicht statt. Das Programm:

9.30
Begrüßung

– Dr.-Ing. Brigitte Schmidt, Solarinitiative MV e.V./Solarzentrum MV
– Prof. Dr. Fritz Tack, stellv. Vors . Agrarausschuss des Landtages Mecklenburg Vorpommern
– Michael Bonke, Solarkochschule e.V., Rheinbach

10:00
EPG – ein Ort für solare Trocknung ?

Dr.-Ing. Ditmar Schmidt, SIMV e.V.

11:00
Solares Trocknen von Früchten, Gemüse, Gewürzen und Fisch: Entwicklung und Potentiale

Prof. B. K. Bala, Landwirtschaftsuniversität Bangladesh/Silpakorn Universität, Thailand

13:00 Mittag

13:45
Netzwerk für Solar bearbeitete und konservierte Lebensmittel,

Rolf Behringer , ULOG Freiburg-Solarfood, Freiburg

14.45
Solarer Tunneltrockner Typ Hohenheim

Dr.-Ing. Albert Esper, Innotech- Ingenieurgesellschaft, Altdorf

15:45
Solartrocknung von Heilkräutern

Cornel Prodan, prody-solar, Berlin

16:15
Solare Lufttrockung

Jürgen Schelper, Grammer Solar GmbH, Amberg

16.45
Parabol-Solarkocher-Kochbuch und Projekte

Dr.-Ing. Dieter Seifert, Climate InterChange AG, Garching

17:15
Abschlussplenum – Ausblick

Änderungen vorbehalten.
Teilnahmegebühr: SIMV-Mitglieder 50 € / Nichtmitglieder: 60 €, zahlbar an der Tageskasse
Anmeldung per Fax: 03841 333033 oder per E-Mail: info@solarzentrum-mv.de an das SolarZentrum Mecklenburg-Vorpommern

Solarkocher für Bulgarien

3. September 2009

Ich biete gerade wieder Kurse im Solarzentrum MV an, und heute habe ich mit einigen Besuchern aus Bulgarien, mit denen das Zentrum regelmäßige Kontakte pflegt, einen Trichterkocher gebaut. Die Idee wird von den Teilnehmern in Bulgarien weitergegeben werden.
Wir diskutierten ausführlich Verbesserungsmöglichkeiten für unterschiedliche Anwendungsfälle, insbesondere für den Einsatz bei Bergwanderungen, wo es auf geringes Gewicht, Haltbarkeit und leichte Verstaubarkeit ankommt. Da ist noch Einiges an Entwicklungsarbeit zu leisten. Interessierte Produktdesigner oder Erfinder usw. mögen bitte Kontakt mit mir aufnehmen.
Eine positive Eigenschaft des Trichterkochers, über die ich mir bisher noch keine Gedanken gemacht hatte, ist dessen „Waldsicherheit“. Weil er keinen Brennpunkt hat, kann er auch bei ungeschicktester Handhabung keinen Waldbrand verursachen. Und ist damit eine Lösung für alle diejenigen, die in einer Umgebung Urlaub machen, in der offene Feuer, also auch Gaskocher, verboten sind.

Deutliche Verbesserung beim Trichterkocher

6. August 2009

Ich war mit der Solarkochschule für ein paar Tage im Solarzentrum MV, weil dort am Montag die jährliche Solarkonferenz stattfand. Am Samstag hat uns dort der Hamburger Lehrer Armin Opitz von der Schule Denksteinweg besucht und seinen selbstgebauten Trichterkocher mitgebracht. Den Pappkarton hat er durch Offsetfolie ersetzt, die als Abfall in Druckereien anfällt und gegenüber dem Karton den Vorteil hat, flexibel und haltbarer zu sein, auch und gerade bei einem plötzlichen Regenguss. Die Rettungsdecke ist durch eine Spiegelfolie aus dem Baumarkt ersetzt worden, so dass dieser Kocher insgesamt eine spürbar höhere Leistung hat, allerdings um den Preis, dass die Kosten auf ca. 30 € ansteigen.
Wir haben ein paar Äpfel gepflückt und Kompott daraus gekocht.
Das Nylonseil, an dem das schwarze Einmachglas hing, riss dabei plötzlich ab, weil es an einer Stelle durchgeschmolzen war, vermutlich irgendwo am Draht der Klammer, die den Glasdeckel festhielt. Dasselbe geschah noch ein zweites Mal mit einer anderen Schnur, die aussah wie Hanfschnur, aber ebenfalls aus Plastik war. Wir kochten dann die Äpfel zu Ende, indem wir das Glas im Bratschlauch in den Kocher stellten. Auf dem Foto oben sieht man, dass wir einen dicken Stein auf den Boden des Kochers gelegt haben, um dem starken Wind Paroli zu bieten.
Unten sieht man links den neuen und rechts den alten Trichterkocher, in dem ich vor ein paar Wochen zum ersten Mal 175°C gemessen hatte. Nun muss sich zeigen, wie lange die Spiegelfolie in der Praxis ihren Glanz behält.