Bewahrung der Schöpfung in Nenzing

Nenzing

Networking macht Spaß und wirkt 🙂

Eben bekam ich eine Mail aus Nenzing in Vorarlberg, zwischen Feldkirch und Bludenz gelegen, für die, die sich auskennen 😉

Michaela Brötz hatte mich in ihrer gerade erschienenen Dezemberausgabe des Knauserers erwähnt und verlinkt, und so fand mich Harald Mark, der seit sechs Jahren die Arbeitsgruppe „Bewahrung der Schöpfung“ der Kirchengemeinde in Nenzing leitet. Die hat letztes Jahr zum 5-jährigen Bestehen eine Broschüre als pdf-Datei herausgegeben, die so viele allgemeingültige Tipps enthält, dass ich sie hier gern zum Download bereitstelle (2.4 MB).

Ausserdem hat die Arbeitsgruppe eine Nahversorgerliste November 2013 (pdf, 119 KB) veröffentlicht, die als Vorlage für eigene Listen dieser Art dienen mag.

Danke nach Nenzing für diese wunderbaren Inspirationen!
Es ist immer wieder schön zu erleben, dass die Zivilgesellschaft als Graswurzelbewegung überall fleissig dabei ist, die Fehlentwicklungen der letzten Jahrhunderte auszugleichen!

Gütekraftvortrag von Martin Arnold (englisch)

113_SunPod_Interview: Dr. Michael Kopatz – Energiewende als sozial-kulturelle Wende

Michael Kopatz

Letzte Woche habe ich den Sozialwissenschaftler Dr. Michael Kopatz vom Wuppertal Institut bei seinem Essener Vortrag zum Thema “Energiewende – was ist jetzt zu tun?” kennengelernt und mich dort mit ihm zu einem Interview verabredet, das wir dann zwei Tage später in Wuppertal aufgezeichnet haben.

Michael Kopatz geht davon aus, dass wir die Klimaziele nicht allein durch technische Innovationen erreichen, sondern ausserdem sozial-kulturelle Veränderungen brauchen, also deutliche Veränderungen im Lebensstil.
Eine Strategie dazu besteht z.B. darin, die gesetzlichen Rahmenbedingungen so zu entwickeln, dass die Bürger nachhaltiger handeln, ohne dass sie darüber entscheiden müssen, wie es beispielsweise mit der Standby-Verordnung geschehen ist, die nun bei elektrischen Geräten im Ruhezustand nur noch einen Stromverbrauch von 0,5 Watt erlaubt. Vorher hatten diese Geräte bis zu 80 Watt verbraucht.

Weitere Vorschläge gehen in Richtung Neubaubegrenzung, Tempolimit oder ökologischer Umbau der Landwirtschaft.
Ausserdem erfahren wir, warum die bisherigen technologischen Effizienzgewinne, die eine deutliche Verringerung unseres Ressourcenverbrauchs ermöglicht hätten, durch unser unsinniges und verantwortungsloses Verhalten komplett aufgefressen werden und welche Maßnahmen erforderlich wären, um den Wachstumszwang zu verringern.

Pflanzenschilder aus Schiefer

Baldrianschild

Irgendwo habe ich gelesen, dass weißer Edding auf Schiefer lichtecht sein soll. Ich hatte nun die Gelegenheit, ein paar Schieferplatten zu recyclen, und damit probiere ich es aus. Von einem Treffen der Bergischen Gartenarche in Wuppertal habe ich kürzlich eine Baldrianpflanze mitgebracht, die nun in meinem Garten still vor sich hin wächst und den ersten Anlass für ein neues Pflanzenschild geboten hat. Von allen Lösungen für solche Schilder gefällt mir diese Variante mit dem Schiefer am besten 🙂

2nd Global Soil Week 2013: October 27 – 31

Im Moment findet die zweite globale Woche des Erdbodens statt.
Nach konservativen Schätzungen verlieren wir jährlich 24 Milliarden Tonnen Erde.
Dieses Video gibt einen guten Überblick über die Herausforderungen, die wir zu bewältigen haben und zeigt Auswege auf.

Lizenz: Creative Commons – Namensnennung
Director: Uli Henrik Streckenbach (uhsless.de)

Schöne Flammen im Garten

130920_Agnihotra

Ich bin mir noch nicht sicher, ob das enorme Wachstum der Tomaten, Bohnen usw. in meinem Garten sich auf Agnihotra zuruckführen lässt, dass ich seit über zwei Monaten einigermaßen regelmäßig dort durchführe, aber unabhängig davon gibt es meistens auch sehr schöne Flammen 🙂

SoLawi/CSA erfolgreich geübt

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Die Düsseldorfer Transition Initiative arbeitet daran, die Lebensmittelversorgung für einige Mitglieder und interessierte Menschen aus dem Umfeld neu zu organisieren, und zwar im Sinne der „Solidarischen Landwirtschaft“, auch als „CSA – Community Supported Agriculture“ bekannt.

Um praktische Erfahrungen für die Weiterentwicklung unseres Konzepts zu sammeln, haben wir gestern ein erstes Mal von einem Biolandgärtner in Haan eine Ladung Biogemüse abgeholt und auf knapp 20 Kisten verteilt. Es sieht ganz nach einer Win-Win-Situation für alle Beteiligten aus 🙂
Siehe dazu meine früheren Beiträge in diesem Blog.

Die Kartons stammen übrigens aus dem Supermarkt.

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Brennnesselsamen geerntet

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Brennnesseln sind ja in den letzten Jahren auch als Gemüse ziemlich in Mode gekommen, wobei ich mich allerdings mit dem Geschmack der gekochten Blätter nicht wirklich anfreunden kann. Da sind die Samen schon leckerer, und da ich jede Menge Brennnesseln im Garten stehen habe, die inzwischen reif sind, habe ich mit der Schere ganz viele Samenstände abgeschnitten. Die werden nun getrocknet und kommen im Winter als äußerst gesunde eisenhaltige Zugabe in Eintöpfe usw.

130830_Brennnesselsamen

Solarkocherbau im Siepentalgarten in Essen

130824 Siepental

Gestern hatte die Essener Transition-Initiative zum gemeinsamen Solarkochen im Gemeinschaftsgarten Siepental eingeladen. Leider war es den ganzen Nachmittag bewölkt, so dass die Trichterkocher, die wir vor ein paar Wochen in einem ersten Workshop gebaut hatten, kalt blieben.
Aber das konnte niemandem die gute Laune verderben, und selbst der in kurzen Schauern fallende Regen hielt uns in unserem zweiten Workshop nicht davon ab, insgesamt sieben neue Trichterkocher zu bauen.

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Solarkocher-Beitrag im WDR

Diese Woche hat der WDR den Beitrag gesendet, den wir im Sommer 2011 gedreht haben. Die Preise stimmen leider nicht mehr so ganz, der LAZOLA ist inzwischen 100 € teurer. Aber der Beitrag ist richtig schön geworden 🙂