Beiträge mit dem Tag ‘Tomaten’

Tomatendach

26. Juli 2012

Tomatendach

Da der Sommer dieses Jahr ja nur in kurzen Episoden vorbeischaut, habe ich die beiden letzten Tage mit kräftigem Sonnenschein genutzt, über meine prächtig gedeihenden Tomaten ein Dach aus Schilfrohrmatten zu bauen, wie ich es schon in einigen Gärten im Ökotop gesehen habe.
Letztes Jahr hatte ich auch schöne Tomaten, die dann wegen des andauernden Regens der Braunfäule zum Opfer gefallen waren. So etwas brauche ich dieses Jahr nicht mehr!

grüne Tomaten

Tomaten

21. August 2011

rote Tomaten

gelbe Tomaten

Braunfäule killt Tomaten

28. August 2010

Der viele Regen der letzten Zeit hat sämtlichen Tomaten im Garten den Garaus gemacht. Schade um die vielen Paradiesäpfel:

Für die nächste Saison werde ich auf jeden Fall ein Regendach bauen.

Gelbe Tomaten-Linsensuppe

21. Juli 2010

Gestern gab’s Linsensuppe:

Gelbe Orient Linsen (von Davert)
eine gewürfelte Tomate
Kurkuma
Lorbeerblatt
gehackter frischer Ingwer
Chilipulver
Asafoetida (gibt’s im Bioladen oder indischen Lebensmittelladen)
Salz
Wasser
Zitronensaft

Alles bis auf den Zitronensaft ins Kochglas und ab in den Trichterkocher. Nach ein paar Stunden mit Spitzentemperaturen um die 150°C war die Suppe fertig. Noch etwas frisch gepressten Zitronensaft dazu, lecker 🙂
Das Originalrezept aus dem Ayurvedakochbuch ist etwas umfangreicher und einige Zutaten müssen eigentlich angebraten werden, aber es ging auch so. Das Asafoetida ging leider etwas unter.

Ich hatte neben dem Trichterkocher, dessen obere Kante auf dem unteren Foto zu sehen ist, auch noch den Segelkocher, Typ „CookIt“, aufgebaut, den Gänsebräter hineingestellt und das Ganze mit transparenter Folie abgedeckt. In diesen Tagen bekomme ich so zuverlässig 5 Liter Wasser von ca. 60°C für’s Geschirrspülen.

Der fruchtbare Tomatengraben

16. Juli 2010

Ende April hatte ich am Fuß des Erdwalls, der den Garten begrenzt, einen Graben ausgehoben, um dort einen Zaun gegen die Kaninchen zu setzen. Der Zaun steht nach freundlicher Beratung durch einen wohlmeinenden Ökotopianer (alle Ökotopianer sind sehr hilfsbereit, ich komme mir hier vor wie im Paradies, ebenfalls ein Garten :-)) nun auf der Wallkrone, aber der schön geschwungene Graben war da, und ich wollte ihn nicht einfach wieder zuschütten, sondern etwas Sinnvolles damit anfangen. Irgendwann kam mir die Idee, den Graben mit Tomaten zu bepflanzen, weil die ja viel Wasser brauchen und es in einem Graben feuchter ist als in der Ebene.
Ich habe dann den Graben mit dem üblichen Gartenschnitt, also Gräser und Wildkräuter gemischt und etwas angewelkt, gemulcht, zusätzlich noch etwas Stroh darüber gestreut, so dass der Boden um die Tomatenpflanzen nicht direkt der Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist.
Heute sieht der Graben so aus (im Vordergrund rechts fühlt sich eine Karde wohl):

Letzte Woche habe ich Thomas kennengelernt, der sich richtig gut mit Permakultur auskennt. Der erzählte mir, dass es am Fuß eines Abhangs immer besonders feucht ist. Daran hatte ich ursprünglich gar nicht gedacht, aber ich freue mich, dass es so ist, und die Tomaten freuen sich erst recht:

Es handelt sich bei ihnen um eine Wildsorte, die vor ein paar Jahren über eine NABU-Pflanzentauschbörse den Weg zu mir gefunden hat. Seitdem hatte ich immer ein paar Pflanzen auf dem Balkon. Die Samen lassen sich gut trocknen und im Folgejahr wieder aussäen. Die gelben Früchte werden etwa so groß wie grosse Weintrauben und schmecken, wie Tomaten idealerweise schmecken sollten 🙂 , die Pflanzen sind sehr robust und haben offenbar keine Angst vor Regen. Ich schätze, in ein bis zwei Wochen kann ich die ersten Tomaten ernten.

„Tomatengraben“ ergibt interessanterweise in Google keinen echten Treffer, nur mit Bindestrich, aber da geht es um eine Sprachgrenze innerhalb Österreichs: Paradeiser-Tomaten-Graben 🙂

[Ergänzung: Inzwischen gibt es einen Treffer, nämlich diesen Artikel hier.]

Die Chilisaison ist eröffnet

9. März 2010

Vor ca.  einer Woche habe ich an einem der passenden Aussaattage wie jedes Jahr meine Tomaten- und Chilisamen ausgesäht, diesmal in ein Substrat aus Kokosnüssen, das durch die Vermeidung von Torf hilft, die Hochmoore zu erhalten. Inzwischen haben die ersten kleinen Pflänzchen das Licht der Welt erblickt. Obiges Foto zeigt die Keimblätter von Criolla Sella, einer orange-gelben Chilisorte von bezauberndem Duft, die ich schon seit ein paar Jahren anbaue. Die Töpfchen mit den kleinen Pflanzen stehen auf der Fensterbank und kommen ab Mitte Mai auf den Balkon bzw. in den Garten.