Archiv für Kategorie ‘Links’

Die faszinierende Welt der „Maker“

6. August 2014

Gestern lernte ich meinen ersten „Maker“ kennen, der sich Thymark nennt. Maker sind technisch versierte Menschen, die der Menschheit äußerst kostengünstig bis gratis komplexe Technik zur Verfügung stellen, für die man bei einem herkömmlichen Hersteller unter Umstände Tausende Euros ausgeben müsste. Die Bauteile zum Kompostschredder in obigem Video kann man sich selbst ausdrucken, wenn man denn einen 3D-Drucker zur Verfügung hat. Thymark hat die dafür nötigen Dateien gratis zur Verfügung gestellt. Seine Website: filamaker.eu.
Wer – wie ich bis gestern – noch nie etwas von der „Maker“-Bewegung gehört hat, kann sich hier weitere Infos holen: makerfaire.com und wikipedia
Ähnlichkeiten mit der Open Source Ecology sind unverkennbar.

Logbuch: Solidarische Landwirtschaft

14. Januar 2014

solawi

Jeder, dem der Film Die Strategie der krummen Gurken zugesagt hat, findet unter www.gartencoop.org/tunsel/radio laufende Ergänzungen zur Entwicklung der Freiburger GartenCoop, aber inzwischen auch über die gesamte CSA-Szene nebst verwandten Themenfeldern. Einmal im Monat gibt es eine ca. einstündige Sendung.
Und jeder, der schon an einer SoLawi beteiligt ist oder plant, eine zu starten, findet dort eine Fülle von Anregungen, so dass man nicht immer wieder das Rad neu erfinden muss.
Nächste Sendung: Dienstag, 28. Januar 2014 – 16:00 Uhr, Livestream: https://rdl.de/sendung/logbuch-solawi
Man kann die Sendungen dort auch als Podcast abonnieren.

brennstoff 31 „Ungehorsam“

14. März 2013

brennstoff 31 "Ungehorsam"

Durch einen facebook-Beitrag von Michaela Brötz bin ich auf dieses Kleinod im Online-Blätterwald aufmerksam geworden, brennstoff Nr. 31 „Ungehorsam“, m.E. bisweilen eine der größten Tugenden 😉

Solidarische Landwirtschaft auf dem Weg zur Schenkökonomie

28. März 2012

Witzenhausen CSA

Heute fand ich einen oya-Artikel über das CSA-Projekt in Witzenhausen:
„Selbstbestimmung und Selbstverantwortung entstehen nicht automatisch mit dem Wegfall von kapitalistischen Strukturen, sondern setzen Bewusstseins- und Beziehungsarbeit sowie Experimentierfreude voraus.“

Lesetipp: Die Vielfalt alter Salatsorten

21. Juli 2011

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167 Seiten über alte Salatsorten finden wir in der pdf-Datei „Die Vielfalt alter Salatsorten – eine Dokumentation“ (11 MB), die von der Website des BMELV heruntergeladen werden kann. Zitat aus dem Vorwort:
„Am Beispiel der Modellpflanze Salat (Lactuca sativa L.) wurden die Anbau- und Vermarktungseignung alter Sorten aus Genbankbeständen geprüft. In einem Freilandversuch an der HUB wurden 57 alte Sorten zunächst auf ihre Anbaueignung geprüft. Gartenbaubetriebe testeten dann in einem Pilotanbau die Vermarktungseignung von 23 Sorten im regionalen Rahmen. Dies wurde vom VERN koordiniert. Das Ziel war, eine Gebrauchssammlung von Saatgut alter Salatsorten zusammen zu stellen, die über das aktuelle VERN-Compendium verfügbar ist. Es zeigte sich, dass einige Sorten für den extensiven Gartenbau zur regionalen Vermarktung geeignet sind und ein breiteres Sortiment von Raritäten im privaten Garten genutzt werden kann. Ein weiteres wesentliches Ziel des Projektes war die Förderung der Nutzungsvielfalt – etwa Salat gekocht zuzubereiten – und das Bekanntmachen seltener Varietäten wie zum Beispiel den Stängelsalat.“

Steigende Saatgutpreise und kaum noch Auswahl

16. März 2011

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Auf der Website der IG Saatgut fand ich eben einen Artikel über „zwei neue Studien über den US-amerikanischen Saatgutmarkt„.
Zitat:
„Landwirte, die 2010 die Gentechnik-Soja “Roundup Ready 2” kaufen, werden 42% mehr pro Sack bezahlen, als 2009. “

Unbequeme Öko-Potenziale

28. Februar 2011

Wozu facebook nicht alles gut ist: eben fand ich diesen Link zum FR-Artikel:
„Wider das Energiekonzept: Peinlich ist es, wenn eine selbst bezahlte Studie die Ziele des eigenen Hauses infrage stellt. Noch unangenehmer wird es, wenn es nicht gelingt, das brisante Dokument in der Schublade verschwinden zu lassen.“
Die Ergebnisse der Studie passen gut zum Interview mit Dr. Peter Kosack von der Uni Kaiserslautern, das ich letzten Sommer für sunpod.de geführt habe.

Der tiefste Abfalleimer der Welt

23. Februar 2011

Weitere originelle Lösungen: Thefuntheory.com

Zwei neue Saatgutlinks

3. Februar 2011

Das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben verfügt mit der Bundeszentralen ex situ-Genbank über eine einzigartige Sammlung pflanzengenetischer Ressourcen aus etwa 2.700 botanischen Arten und knapp 800 verschiedenen Gattungen. Der Gesamtbestand beträgt gegenwärtig etwa 147.000 Kulturpflanzenmuster. Und davon kann man sich gratis Proben in Kleinstmengen bestellen.

Der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e. V. (VEN) hat sich die Suche nach alten, heute nicht mehr angebauten Nutzpflanzenarten, deren Rekultivierung, Vermehrung und Weiterentwicklung verschrieben.
Dort kann man aus einer reichen Auswahl an weiter vermehrbaren Sorten wählen und Samen zu moderaten Preisen bestellen.

Beide Websites bzw. die betreffenden Einrichtungen gehören zur Oberliga, auch wenn sie im Unterschied zu Bingenheimer und Dreschflegel nicht ausschließlich Biosaatgut anbieten. Aber da es sich ja in beiden Fällen um lebendiges, vermehrbares Saatgut handelt (wieso gibt es eigentlich auch anderes?), hat man nach ein paar Jahren sein Biosaatgut.

Krisenfestigkeit von Deutschlands
Städten und Kreisen

15. Januar 2011

Wer sich bisher zur Avantgarde gezählt hat, weil er wusste, wie man „Nachhaltigkeit“ buchstabiert, darf nun dazulernen. Die wirkliche Avantgarde ist schon einen Schritt weiter: Nachhaltigkeit ist eh‘ selbstverständlich, die tatsächliche Herausforderung unserer Zeit ist Krisenfestigkeit oder auf neudeutsch: „Resilienz“. Das Eduard-Pestel-Institut in Hannover hat in einer Studie (pdf) zum ersten mal untersucht, wie gut die deutschen Städte und Kreise gegen die Folgen der nächsten Bankenkrise, der Verknappung der Rohstoffe und ähnlicher Widrigkeiten gewappnet sind.
Mich hat überrascht, wie gut der Nordosten auf die nächste Krise vorbereitet ist.