Beiträge mit dem Tag ‘Kartoffeln’

Solar-Kartoffeln im Weltgarten

8. Juni 2011

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Nachdem der wolkenverhangene Himmel vormittags das Kochen unmöglich gemacht hatte, war uns die Sonne an unserem zweiten Tag im Kölner Zoo nachmittags doch noch gnädig, und die Kartoffeln in Butterschmalz wurden gar, zumindest im Parabolspiegel. Für den Trichterkocher reichte der Sonnenschein zwischen den vielen Wolken dann doch nicht aus. Man konnte die Kartoffeln zwar essen, aber sie waren noch sehr fest.

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Pellkartoffeln aus dem Trichterkocher

5. Juni 2010

Heute hatte ich Picknickgäste zu Besuch im Garten, und so warf ich mal wieder den Trichterkocher an, um Kartoffeln zu kochen. Es war ein schöner sonniger Tag, so dass ich nach etwa einer Stunde gegen 15 Uhr auf dem Thermometer im Kocher 150°C ablesen konnte, ein für die Jahreszeit üblicher Wert. Im Unterschied zu den Empfehlungen von Prof. Jones, dem Erfinder des Trichterkochers, und meiner bisherigen Praxis, habe ich heute etwa 2 cm hoch Wasser ins Kochglas gefüllt, weil die bisherigen Pellkartoffeln, die ich ohne Wasser gekocht hatte, immer ein wenig zu trocken herausgekommen waren. Und voilà: die Kartoffeln waren nach 4 Stunden perfekt gar und feucht, so dass sich die Pelle genauso leicht abschälen ließ, wie bei herkömmlich auf dem Herd in Wasser gekochten. Möglicherweise waren sie auch schon früher gar, aber das Schöne am Trichterkocher ist ja, dass nichts anbrennen kann 🙂
Das gleissende Etwas rechts hinter der Kräuterspirale ist übrigens mein 180er Trichterkocher, den ich zur Stabilisierung und besseren Formgebung mit Kordeln gespannt habe.

Klütersupp aus Meck-Pomm

10. September 2009

Am Dienstag, dem letzten Tag meines Aufenthalts im Solarzentrum, schien heftigst die Sonne, so dass ich mit der Gruppe aus Varna ihren neuen Trichterkocher einweihen konnte und wir bei bis zu 120°C in 5 Stunden Pellkartoffeln gar bekamen. Allgemeine Begeisterung 🙂
Ich hatte zum Ausprobieren diesmal ca. 1 cm hoch Wasser mit ins Glas gegeben, und erstaunlicherweise bildete sich kein Kondenswasser im Innern des Bratschlauchs, der das Kochglas als Treibhaus einhüllte. Möglicherweise waren die Kartoffeln auch schon früher gar, aber wir haben sie erst nach 5 Stunden herausgeholt. Sie kamen mir etwas weniger trocken vor als bei den früheren Kochversuchen ohne Wasser im Glas.

Am gleichen Tag kochte ich auf Empfehlung von der Steffi, der Küchenfee, im SK 14, also dem Parabolspiegelkocher, eine mecklenburgische „Klütersupp“, eine süße Pflaumensuppe mit Mehlklößchen. Leider habe ich davon kein Foto, aber ich habe das Rezept heute daheim nachgekocht und fotografiert.
Im Originalrezept werden die „Klüter“ aus Weissmehl, Eiern und Vanillezucker angerührt und dann in den heissen, aus Zimt, Zucker, Pflaumen und Wasser gekochten Sud gegeben und noch kurz mitgekocht.
Ich habe heute das Weissmehl durch Dinkel-Vornkornmehl ersetzt und den Vanillezucker durch echte Vanille plus Rohrohrzucker. Dadurch werden die Klüter etwas dunkler, aber sie schmecken so mindestens genauso gut. Die Wildpflaumen, die wir in Wietow verwendet haben, waren allerdings besser geeignet, als die Backpflaumen, die ich heute gerade zur Verfügung hatte, weil sie nicht so zerkocht sind.

Wie ich hörte, gibt es Varianten dieses Rezepts, indem man die Pflaumen durch Sauerkirschen ersetzt, oder Birnen in Milch kocht.

Noch mehr Kartoffeln

23. Juni 2009

Heute hatte ich fleissige Helfer im Garten, und weil wieder die Sonne schien, habe ich sie mit Pellkartoffeln aus dem Solarkocher und Kräuterquark bewirtet. Leider schien die Sonne nicht nonstop, was die Garzeit etwas schwer kalkulierbar gemacht hat, dazu kam die Menge. Der Topf war voll, schätzungsweise anderthalb Pfund Kartoffeln wollten gar werden. Die Temperatur stieg bis auf 150° und die Kartoffeln waren tatsächlich nach ca. 3 Stunden gar. Allerdings nicht so weich wie am Sonntag auf dem Ökomarkt.

Solares Lagerfeuer im Garten

3. Mai 2009

Gestern habe ich im Garten den Trichterkocher aufgebaut und ähnlich wie beim Tag der Erde aus Wildkirschenstämmen eine Halterung für das Kochglas darübergestellt.
Ich hatte Möhren, Kartoffeln und Zwiebeln zusammen mit einer halben Tasse Gemüsebrühe über Mittag in den Kocher gehängt, zusammen etwas über 600 g. Die Temperatur stieg bis auf 140°C, und nach ca. 2 Stunden bildeten sich auf der Innenseite des Bratschlauchs, der das Einmachglas umschloss, dicke Kondenswassertropfen. Nach insgesamt 2 ½ Stunden war das Essen fertig. Ich füllte den Inhalt des Glases in eine Schüssel, zerdrückte ihn mit einem Kartoffelstampfer und rührte noch ein Stück Butter und eine Prise Chilipulver darunter. Köstlich!

Rosmarin-Kartoffeln

11. Mai 2008

Kartoffeln

Der gestrige Versuch mit den Rosmarin-Kartoffeln ist missglückt, weil die Kartoffeln nicht richtig gar geworden sind. Ich habe sie dann hinterher auf dem Herd zu Ende gebraten…