Beiträge mit dem Tag ‘Rhabarber’

Blühender Rhabarber

27. April 2014

Rhabarberblüte

Ebenfalls im dritten Jahr an diesem Standort blüht gerade zum ersten Mal der Rhabarber. Entgegen den üblichen Empfehlungen, die Blüte auszubrechen, weil sonst der Oxalsäuregehalt in den Stängeln zu hoch steigt, hatte ich das Gefühl, die Pflanze hat das Recht, zumindest in diesem Jahr einmal zu blühen, und so habe ich den Blütenstand stehen gelassen, und die Pflanze belohnt uns mit einem prächtigen Anblick!
Ausserdem ist meine Motivation etwas komplexer, als einfach nur den Ertrag zu maximieren 😉

Rhabarberblüte

Rhabarberblüte

Rhabarber-Geburt

6. März 2013

Rhabarber-Baby

… zumindest sah er heute im Garten so aus. Die schützende Hülle ist aufgeplatzt.

Viel Interesse am Trichterkocher im Ökotop Düsseldorf-Heerdt

27. April 2009

Foto: Helmut Schueller

Zum gestrigen „Tag der Erde“ im Ökotop hatte ich meinen 180er Trichterkocher mitgenommenund aus drei Wildkirschenstämmen ein rustikales Stativ gebaut. Daran hängte ich ein schwarz angestrichenes und mit Rhabarber gefülltes Einmachglas in den Kocher, und wie immer steckte ich das Glas in einen Bratschlauch, damit die Aussenluft das Glas nicht kühlen konnte. Die Sonne schien den ganzen Tag lang durch mal mehr, mal weniger dichte Wolken, so dass die Temperatur zwischen 60° und 110°C schwankte. Ich ließ das Glas den ganzen Nachmittag im Kocher hängen, und so war der Rhabarber nach insgesamt sechs Stunden gut durchgegart. Ich schätze, die Hälfte der Zeit hätte auch ausgereicht. Trotz der viel zu langen Garzeit waren die einzelnen Stückchen zwar weich, aber in keiner Weise zerkocht, einer der Vorteile des Solarkochers!
Das ungewöhliche Aussehen des Trichterkochers erregte natürlich viel Aufmerksamkeit, und ich konnte viele fruchtbare Gespräche führen.
Ich danke Helmut Schueller für das obige Foto.

Erdbeer-Rhabarber-Kompott

24. Mai 2008

Erdbeer-Rhabarber-Kompott

Der Trichterkocher hat heute seine Bewährungsprobe bestanden.
Nach zwei Stunden fühlte sich der Topf dermassen heiss an, dass ich meiner Neugier nachgab und den Wärmeverlust in Kauf nahm. Wie oben zu sehen ist, brauchen beide Sorten Früchte zu diesem Zeitpunkt doch noch etwas mehr Energie. Insbesondere der Rhabarber ist noch ziemlich fest. Da heute eine offene Bewölkung vorherrschte (siehe Bild unten), also immer wieder größere Wolken für eine Weile die Sonne verdeckten, habe ich dem Kompott noch ein paar Stunden gegönnt.

Zutaten waren etwa gleiche Mengen geputzte Erdbeeren und Rhabarberstücke, Zucker nach Gefühl sowie eine Minimenge Wasser, so dass der Topfboden ein paar Millimeter bedeckt war. Ich habe dann hinterher den Kompott mit etwas Waser verdünnt, weil er mir wirklich zu kontentriert im Geschmack war. Der Rhabarber war von einer Konsistenz, die ich beim herkömmlichen Kochen noch nicht kennengelernt habe. Sozusagen „al dente“. Ich habe es gerade noch geschafft, ihn mit der Zunge am Gaumen zu zerdrücken. Ungewohnt, aber okay.

blauer Himmel mit Wolken

Rhabarber-Kompott

8. Mai 2008

Das Obst der Saison ist Rhabarber, auch wenn es schon Erdbeeren gibt, aber denen gönne ich noch eine Woche Sonne.

Das Rezept:
350 g Rhabarber, abgezogen und in kleine Stücke geschnitten
100 g Rohrohrzucker
etwas Vanillepulver
3 EL Wasser

Alles verrühren und ab in den Kocher.

Das Ergebnis sehen wir oben. Schmeckt wie immer, nur dass die Rhabarberstückchen nicht so zerkocht sind, also fast noch Biss haben.