Beiträge mit dem Tag ‘Solarzentrum’

Konferenz im Solarzentrum

9. Mai 2012

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Am 18.5.2012 findet im Solarzentrum Mecklenburg-Vorpommern die nächste Konferenz über Kochen und Trocknen mit Sonnenlicht statt. Hier geht’s zur
Ankündigung (pdf, 224 KB)

14. Solarkonferenz in Wietow

12. August 2011

SunPulse

Vergangenen Montag fand im Solarzentrum Mecklenburg-Vorpommern die inzwischen 14. Solarkonferenz statt.

Prof. Jürgen Kleinwächter vom Solar Power Village Tamera hatte seinen SunPulse Electric mitgebracht, einen langsam laufenden Stirlingmotor, der mit Sonnenlicht angetrieben wird.

Ein weiterer wichtiger Impuls dieser Konferenz war die erste öffentliche Vorstellung des Leuchtturmprojekts Energieallee A7 durch Dr. Brigitte Schmidt von EUROSOLAR und Prof. Konrad Scheffer, der sein Konzept der Biomassenutzung entlang der längsten deutschen Autobahn erläutert hat. Eine Sternstunde!

Am Samstag vor der Konferenz habe ich für eine gerade anwesende Weiterbildungsgruppe einen Solarkochervortrag gehalten und mit ihnen gemeinsam einen Trichterkocher gebaut:

Trichterkocherbau

SunPod-Interview: Solarzentrum MV

19. Juni 2011

Brigitte+DitmarSchmidt

Im Mai war ich mal wieder im einzigartigen Solarzentrum Mecklenburg-Vorpommern, und endlich habe ich es geschafft, die beiden Gründer und Leiter, Brigitte und Ditmar Schmidt, für SunPod zu interviewen.
Die beiden beschreiben in unserem Gespräch, welche Überlegungen zu diesem Projekt geführt haben, aus welchen zahlreichen Bestandteilen sich das Solarzentrum zusammensetzt und warum sich ein Besuch dort für jeden lohnt.

Konferenz: Kochen und Trocknen mit der Sonne

20. Mai 2011

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Heute bin ich im Solarzentrum Mecklenburg Vorpommern, wo ich einige schöne Kontakte geknüpft und Anregungen aufgenommen habe, so dass ich z.B. zuversichtlich bin, bald auch einen Solarkocher mit einer Fresnellinse bauen zu können 🙂
Das Solarzentrum ist schon ein wichtiger Netzwerkknoten!

SunPod: Neuer Podcastbeitrag über erneuerbare Energien

23. August 2010

Anfang August traf ich im Solarzentrum Mecklenburg-Vorpommern anlässlich der diesjährigen Solarkonferenz Herrn Dr.-Ing. Peter Kosack von der TU Kaiserslautern.
In unserem Gespräch widerlegt er die gängigen Vorurteile gegen regenerative Energien, nämlich dass sie nicht ausreichten, dass die Einführung zu lange dauerte und dass sie zu teuer seien und gibt Tipps, wie jeder einzelne dazu beitragen kann, die Ausbreitung der erneuerbaren Energien zu beschleunigen.

Den ca. 17minütigen Beitrag kann man auf SunPod anhören.

13. Solarkonferenz in Wietow

5. August 2010

Am vergangenen Montag hatte ich inzwischen zum dritten Mal die Freude, an der jährlichen Solarkonferenz im Solarzentrum Mecklenburg-Vorpommern teilnehmen zu können. Es ging um verschieden Aspekte der erneuerbaren Energien und insbesondere der Biomassenutzung.
Eine Führung durch das „Haus der Zukunft“, ein neuartiges Treibhaus, das energetisch völlig autark ist, rundete das Tagesprogramm ab. Innen lenken über 200 lineare Fresnellinsen den größten Anteil des direkten Lichts auf wasserdurchflossene Rohre bzw. auf PV-Elemente, um mit diesem 50fach konzentrierten Licht Wärme und Strom zu gewinnen. Der diffuse Lichtanteil, der unten ankommt, reicht völlig aus, um Kaffee, Kardamom, Bananen, Chilis und andere tropische Köstlichkeiten wachsen zu lassen.

Solarfoodkonferenz SOL-DRY-1

27. Mai 2010

Der Hauptredner auf der Solarfoodkonferenz im Solarzentrum MV am letzten Freitag war der weltweit führende Experte Prof. Bilash Kanti Bala von der Bangladesh Agricultural University in Mymensingh, Bangladesh, der sich schon seit 30 Jahren mit dem solaren Trocknen befasst. Er berichtete über seine Erfahrungen mit sog. Tunneltrocknern, stellte aber auch andere technische Lösungen vor. Erschütternd waren einige Fotos, die zeigten, dass beim konventionellen Trocknen von Fisch auf Trockengestellen die Fische mit Insektiziden eingesprüht werden, was zu einer hohen Krebsrate in Bangladesh führt (siehe unteres Foto).
Wie schon letztes Jahr bei der SOL-KOCH 1 kamen keine Besucher, es war aber eine sehr gute und nötige Networking-Veranstaltung, bei der die Referenten füreinander und miteinander gesprochen haben.
Die Konferenz hat mich jedenfalls inspiriert, in absehbarer Zeit auch einen eigenen kleinen Solartrockner für den Garten zu bauen 🙂

Solarkocher für alle Welt

19. Mai 2010

Seit ein paar Tagen bin ich nun im Solarzentrum MV, und die letzten beiden Tage war hier eine Gruppe von 13 Teilnehmer/innen aus 13 Nationen zu Gast, die 14 Monate lang in Potsdam eine Fortbildung bei Inwent genossen haben und in 14 Tagen wieder in ihre Heimatländer reisen. Alle arbeiten in Ministerien. Die Länderliste, soweit ich sie noch zusammenbekomme, beinhaltet: Nepal, Vietnam, Indonesien, die Philippinen, Malawi, Kanada, Kamerun, Eritrea, Moldawien, Yemen, Tansania, Peru. Für diese Gruppe habe ich gestern einen kurzen Vortrag über Solarkocher gehalten (mein erster Vortrag auf englisch) und mit einigen der Teilnehmer einen Trichterkocher gebaut. Nun freue ich mich auf die Konferenz am Freitag 🙂

Die Solarkocherwelt in fünf Jahren

25. Februar 2009

Dieser Text war mein erster Entwurf für die Ankündigung der Solarkoch-Konferenz SOL-KOCH 1 am 23.5.09 in Wietow. Er wird so wohl nicht verwendet, aber er gefällt mir immer noch so gut, dass ich ihn hier veröffentlichen möchte  🙂

Die Solarkocherwelt in fünf Jahren
Der Solarkocher ist aus dem deutschen Alltag nicht mehr weg zu denken. So kann man beispielsweise  auf jedem Campingplatz Solarkocher ausleihen, in den meisten Kleingärten sind Solarkocher im Einsatz, und neben den Satellitenschüsseln stehen auf zahlreichen Balkonen die ähnlich geformten Schüsseln der Solarkocher. Ferienwohnungen ohne Solarkocher sind inzwischen schwerer zu vermieten.
In den Medien und in der Kunst sind Solarkocher ein vertrautes Requisit: in Film und Fernsehen genauso wie auf der Bühne oder auch in Kinderbüchern werden sie von den Helden genauso selbstverständlich benutzt wie ein Auto oder Handy.
Natürlich war schon seit vielen Jahren bekannt, dass man auch in Deutschland rund ums Jahr bei Sonnenschein mit Solarkochern sein Essen schnell und schmackhaft zubereiten kann, aber erst seit 2009 begann dieses Wissen Allgemeingut zu werden. Die rasant steigende Nutzung von Solarkochern in Deutschland löste eine weltweite Kettenreaktion aus. Wenn dieses einst als eine Art Spielzeug belächelte Gerät in einem so weit im Norden gelegenen und nicht gerade von der Sonne verwöhnten Land so hervorragend funktionierte, dann wollten auch die Menschen, die näher am Äquator lebten, diese Technik für sich nutzen.
Tausende von kleinen Manufakturen rund um den Erdball entstanden, schufen Tausende von Arbeitsplätzen und machten das exponentielle Wachstum bei der Nutzung der Sonne als Energiequelle für die Essenszubereitung möglich. Nun mussten sich nicht mehr über 2 Milliarden Menschen Tag für Tag  Sorgen darüber machen, ob sie überhaupt ausreichend Brennholz beschaffen konnten!

Begonnen hat diese wunderbare Entwicklung mit einer neuartigen Konferenz im Solarzentrum Mecklenburg-Vorpommern am 23.5.2009, der SOL-KOCH 1.
Dort wurden einige wenige Vorträge von äußerst erfahrenen und qualifizierten Referenten gehalten, und diese standen danach noch den ganzen Tag in kleinen Gesprächsgruppen allen Besuchern zur Verfügung. Es wurde lebhaft diskutiert, die Teilnehmer, Experten und die interessierten Laien lernten einander besser kennen und begannen ein dichtes Netzwerk von Solarkochbegeisterten zu knüpfen, das schnell wuchs und die Verbreitung der Idee zu diesem großen Erfolg werden ließ.
Sind Sie damals auch dabeigewesen?

HighTech und LowTech einträchtig nebeneinander

10. August 2008

Nachtrag zur Solarkonferenz in Wietow, MV:
Um den riesigen Trichterkocher in Form zu halten, kam ich auf die Idee, ihn mit einem Metallring zu stabilisieren. Ditmar Schmidt vom Solarzentrum besorgte mir einen Ring, mit dem an großen runden Farbeimern die Deckel befestigt werden. Mit Blumendraht fixiert, hielt er den Trichter in Kreisform. Der rechteckige Karton, der als Halterung dient, verformt den Trichter nämlich ein wenig, was den Wirkungsgrad verringern dürfte. Wie das eingesetzte kleinere Foto zeigt, waren schwere Steine nötig, um den Kocher gegen den sehr heftig blasenden Wind festzuhalten. Das schwarze Glas habe ich nach dieser Aufnahme noch in einen Bratschlauch gesteckt.
Vorne rechts sieht man den Segelkocher, mit Malerfolie abgedeckt, darin steht ein Gänsebräter mit Wasser, das sich auf 53°C aufgewärmt hat. Im Hintergrund sehen wir das große Photovoltaik-Sonnensegel des Solarzentrums, das automatisch der Sonne nachgeführt wird.