Beiträge mit dem Tag ‘IPK’

Erdmandel (Cyperus esculentus)

5. Dezember 2014

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Diese Woche habe ich damit begonnen, die Erdmandeln zu ernten. Da ich weiss, dass sie bei Wühlmäusen sehr begehrt sind, hatte ich sie in großen Blumentöpfen gezogen und nicht im Beet. Auf dem Foto sieht man gut den Wurzelballen in der Form des umgebenden Topfes.
Es war eine etwas mühselige Arbeit, bei Temperaturen rund um den Gefrierpunkt die kleinen Mandeln aus der Erde herauszupulen, aber es hat sich gelohnt.
Zu Hause habe ich sie gewaschen und gewogen: 69 g, insgesamt ca. 120 Stück. Vor ein paar Jahren hatte ich mit 6 Erdmandeln vom IPK angefangen.
Ich habe nun noch einen weiteren Topf zu beernten, der im Mai mit einem Pflänzchen von Arche Noah begonnen hatte, und bin nun gespannt, wie sich der Geschmack und die Erträge unterscheiden.

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Erdmandel (Cyperus esculentus)

3. Juni 2011

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Im Buch „Gemüse für Garten & Küche wiederentdeckt“ von Heidi Lorey ist die Erdmandel beschrieben, die mich neugierig gemacht hat, und für die ich glücklicherweise Saatgut beim IPK Gatersleben gefunden habe („CYP 4“). Ich habe sie auf dem Balkon vorgezogen und werde sie in den nächsten Tagen in den Garten auspflanzen. Es handelt sich um eine Süßgrasart, die im Wurzelraum pro Pflanze bis zu 100 Knöllchen bildet, eben die Erdmandeln, die so ähnlich wie Mandeln oder Haselnüsse schmecken sollen. Da bin ich ja mal gespannt 🙂

Rocoto, Lemon Drop usw.

24. April 2011

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Die Chili-Samen vom IPK sind alle gut aufgegangen. Oben sehen wir „Capsicum pubescens Ruiz & Pav.“, IPK-Nr. CAP 357, eine Rocoto-Sorte aus Peru.
Aber auch die eigene Nachzucht funktioniert: die Lemon Drops ziehe ich schon seit ein paar Jahren nach, eine typisch ertragreiche Capsicum baccatum. Und da diese Art hier so gut und kräftig gedeiht, habe ich noch ein paar weitere Sorten davon ausgesät: Ají Escabeche, Bishops Crown und Criolla Sella.

Lemon Drops

Samenvielfalt

8. April 2011

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Gestern bekam ich eine weitere Samenlieferung vom IPK Gatersleben. Auch einige Schalotten sind dabei.
Nachdem ich in den Wintermonaten viel über alte Gemüsesorten gelesen und einige davon in der IPK-Datenbank gefunden hatte, freut sich mein Solarkocher in diesem Jahr auf so „exotische“ Gemüse wie Eiskraut, Mauswicke, Johannislauch, Erdbeerspinat oder die Süßdolde 🙂

The Winner Is: Capsicum baccatum Jacq.

25. Februar 2011

Tja, wer hätte das gedacht? 😉

Alle Jahre wieder bin ich gespannt, welche Chilisorte als erste auf meiner Fensterbank das Licht der Welt erblickt. In diesem Jahr ist es eine Sorte aus Indonesien, die ich vom IPK Gatersleben unter der Nummer CAP 1498 zugeschickt bekommen habe.

In den Startlöchern

15. Februar 2011

Nach zwei schönen Monaten in Ostfriesland bin ich inzwischen wieder zurück in Düsseldorf, wo auch schon meine Samenbestellung vom IPK Gatersleben eingetroffen war. Am Do/Fr ist es laut Ausaatkalender günstig, meine Chilisamen auszusäen. Ich will in dieser Saison einfach mal ausprobieren, ob die Beachtung der Ausaattermine nach Maria Thun die Ergebnisse verbessert. Die Frau hat sich ja jahrzehntelang mit den Mondeinflüssen auf Pflanzen und Umwelt befasst und viele Menschen inspiriert.

Zwei neue Saatgutlinks

3. Februar 2011

Das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben verfügt mit der Bundeszentralen ex situ-Genbank über eine einzigartige Sammlung pflanzengenetischer Ressourcen aus etwa 2.700 botanischen Arten und knapp 800 verschiedenen Gattungen. Der Gesamtbestand beträgt gegenwärtig etwa 147.000 Kulturpflanzenmuster. Und davon kann man sich gratis Proben in Kleinstmengen bestellen.

Der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e. V. (VEN) hat sich die Suche nach alten, heute nicht mehr angebauten Nutzpflanzenarten, deren Rekultivierung, Vermehrung und Weiterentwicklung verschrieben.
Dort kann man aus einer reichen Auswahl an weiter vermehrbaren Sorten wählen und Samen zu moderaten Preisen bestellen.

Beide Websites bzw. die betreffenden Einrichtungen gehören zur Oberliga, auch wenn sie im Unterschied zu Bingenheimer und Dreschflegel nicht ausschließlich Biosaatgut anbieten. Aber da es sich ja in beiden Fällen um lebendiges, vermehrbares Saatgut handelt (wieso gibt es eigentlich auch anderes?), hat man nach ein paar Jahren sein Biosaatgut.