25 Jahre Ökotop Heerdt e.V.

Faire Woche 2011 in Bonn

Faire Woche in Bonn

Gestern hatten wir auf dem Stand der Solarkochschule insgesamt 42 Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe der August-Macke-Schule aus Bonn zu Gast, die unter unserer Anleitung in Zweier- und Dreierteams Trichterkocher bauten. Wie schon früher standen wir wieder auf dem Mülheimer Platz vor der Bonner Stadtbibliothek. Das Gute an unseren Aktionen ist nicht nur, dass wir mithilfe der Solarkocher relevante Inhalte transportieren, sondern auch eine Gelegenheit schaffen, Zusammenarbeit zu üben.
Nicht nur die Schüler waren begeistert und verabschiedeten sich teilweise mit Handschlag, sondern auch viele Passanten blieben stehen und informierten sich über das Kochen mit Sonnenlicht. Ein schöner Tag 🙂

Faire Woche in Bonn

Faire Woche in Bonn

Interview: Transition Town Witzenhausen

Studentengarten Uni Witzenhausen

Am vergangenen Wochenende fand in Witzenhausen das „Training for Transition“ statt, an dem ich teilnehmen durfte. Das war eine gute Gelegenheit, den „Stimmen des Wandels“, von denen wir ja schon Gerd Wessling und Regina Karrenbauer kennengelernt haben, eine weitere hinzuzufügen:
Emil Wiedmann gehört zum Kernteam der Initiative Transition Town Witzenhausen, hat massgeblich das Wochenendseminar organisiert und schilderte mir in unserem Gespräch (mp3, ca. 29 Minuten), welche Erfahrungen er mit der Witzenhausener Transitiongruppe gesammelt hat, welche Projekte es gibt und wie es weiter geht. Wertvolle Informationen aus der Praxis für die Praxis!

Witzenhausen Town

SunPod-Interview: Deepak Gadhia

Deepak Gadhia, Michael Bonke

Wie bereits früher berichtet, hatte ich am 4. Sptember 2011 auf der Bonner “64th Annual United Nations Conference for Non-Governmental Organizations” die Gelegenheit, für SunPod insgesamt vier Interviews aufzuzeichnen.
In der heutigen Episode erzählt uns der indische Ingenieur und Unternehmer Deepak Gadhia, wie er über viele Zwischenstufen dazu gekommen ist, vor zwei Jahren die bisher größte Solarküche der Welt mit 50.000 Mahlzeiten am Tag zu bauen, und gibt uns einen Ausblick, wie er die künftige Entwicklung der Solarkocher sieht.

Aufbruch nach Witzenhausen

Transition Towns

Heute fahre ich nach Witzenhausen, um am Wochenende am „Training for Transition“ teilzunehmen.
Und da ich schon mal da bin, werde ich auch gleich am Sonntag um 17 Uhr im Rathaus einen Workshop zum Bau eines Trichterkochers durchführen 🙂

Marcin Jakubowski:
frei zugängliche Open Source-Maschinen

Die Website dazu: Open Source Ecology

Köstlicher Haferbrei

Haferbrei

Ich bin ja so froh, dass die Sonne letzte Woche ihr Antlitz hinter grauen Wolken verbarg und mich so auf die Idee brachte, den solaren Boxkocher als klassische Kochkiste zu benutzen!
Heute morgen habe ich mir einen göttlichen Haferbrei zubereitet, den es bei mir mindestens einmal pro Woche gibt. Er hat mit dem Haferschleim, mit dem unschuldige Kinder gequält werden, kaum etwas gemein. Am Vorabend weiche ich eine handvoll Mandeln in Wasser ein, morgens werden ein paar Rosinen in heissem Wasser gewaschen und ebenfalls kurz eingeweicht. In den Kochtopf kommen die großen (!) Haferflocken mit den Mandeln, Rosinen, etwas frischem Ingwer, ein wenig Zimt und Wasser. Das ganze habe ich etwa 10 Minuten gekocht und dann mit geschlossenem Deckel auf einem Holzbrettchen als Untersetzer in den Boxkocher gestellt. Deckel zu, eine halbe Stunde warten, dann etwas Sahne und Brombeerkompott darüber, lecker!!!
Die ursprüngliche Anregung kam aus dem Buch „Kraftsuppen nach der Chinesischen Heilkunde“, und ich habe das Rezept dann meinem Geschmack angepasst. Ich muss morgens nicht immer nur Brot oder Brötchen essen!

im Boxkocher

Wo sind die Möbeldesigner, die die Kochkiste zeitgemäß für die Lohas und sonstwie an Resilienz Interessierten neu erfinden, modular, stylish, cool?

SunPod-Interview:
Valentin Thurn – “Taste the Waste”

Valentin Thurn

Marc hat am vergangenen Freitag anläßlich einer Preview des Films „Taste the Waste“ im Düsseldorfer bambi-Kino den Regisseur Valentin Thurn aus Köln interviewt, den wir oben im Bild ganz links sehen. Wir hatten mit der Düsseldorfer TransitionTown-Gruppe i.G. einen Infostand mit Gemüsebauern aus Rheurdt organisiert, die Gemüse präsentierten, das sie normalerweise wegschmeissen, weil es nicht zu den Vorgaben der Handelsklassenverordnung passt. Erstklassiges Gemüse, ich habe selbst schon einiges davon gekocht!
Das Foto von meinem CSA-Beitrag hatte ich auch bei der Gelegenheit aufgenommen. Die Gemüsekiste wurde zusammengestellt vom Knofi-Profi.
Das Interview ist pünktlich zum offiziellen Filmstart nun online.

CSA – Das Supermarktzeitalter geht zu Ende

CSA

Die Menschheit hat schon vielerlei ausprobiert und letztlich verworfen. Spültoiletten werden auch dazu gehören, Pestizide, GMOs und Supermärkte. Die Lösung für gesunde, nachhaltig hergestellte Lebensmittel lautet CSA – Community Supported Agriculture, ein weiterer Anglizismus, der uns immer öfter begegnen wird. CSA ist eine konsequente Weiterentwicklung des Gemüseabos. Ein Verbraucherkreis finanziert die Betriebskosten eines Bauernhofs für jeweils ein Jahr vor. Auf diese Weise ist es möglich, Landwirtschaft zu betreiben ohne sich einem Vermarktungszwang stellen zu müssen. Die Qualität steigt, die Kosten für die Verbraucher sinken.
Infos dazu gibt es einmal bei freie-radios.net, einer hervorragenden Quelle für mp3-Audios zu vielen relevanten Themen. Auf der Seite Ernährungsautonomie – ökologisch und gemeinschaftlich Lebensmittel produzieren stehen zwei mp3-Dateien zum Download bereit. Eine beschreibt den Buschberghof bei Hamburg, die andere die Jardins de Cocagne bei Genf. Ausserdem gibt es noch das Manuskript einer Rede „Höfe der Zukunft“ von Trauger Groh, der den Begriff „Community Supported Agriculture“ geprägt hat. Sehr lesenswert!

Nachträgliche Ergänzungen:
Gutes Essen für alle! – oder: Was ist solidarische Landwirtschaft?
URGENCI: Weltweites Netzwerk für Solidarische Landwirtschaft
GartenCoop Freiburg

Der multifunktionale Boxkocher

Boxkocher

Mein Boxkocher leistet auch dann gute Dienste, wenn die Sonne nicht scheint. Heute habe ich Wirsing ein paar Minuten auf dem Herd gekocht und dann in den Boxkocher auf ein Holzbrettchen gestellt. Alle Deckel zu, um die Wärmedämmung zu maximieren, und etwa eine halbe Stunde später war der Wirsing gar.
Der so vorgewärmte Boxkocher erwies sich dann auch noch als perfekter Gehraum für meinen frisch angesetzten Brotteig 🙂